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CHOIR OF YOUNG BELIEVERS - Grasque

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CHOIR OF YOUNG BELIEVERS
Artist CHOIR OF YOUNG BELIEVERS
Title Grasque
Homepage CHOIR OF YOUNG BELIEVERS
Label GHOSTLY INTERNATIONAL
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Wer die schwedisch-dänisch-deutsche Krimi-Serie „Die Brücke – Transit in den Tod“ kennt, hat auch schon von CHOIR OF YOUNG BELIEVERS gehört. Die Dänen stellen nämlich die Musik für den Vor- und Abspann. Mastermind der seit 2006 existierenden Kapelle ist Jannis Noya Makrigiannis, der mit den Arbeiten zu „Grasque“ begann, nachdem COYB Ende 2013 die Tour zum zweiten Album „Rhine Gold“ beendet hatten. Dabei war gar nicht klar, ob die Musik, die von unterschiedlichen Genres wie experimentellem Electro, dem dänischen Pop der Achtziger und Neunziger, modernem Hip Hop und R&B bis Techno inspiriert ist, mal unter dem COYB-Dach erscheinen würde, denn Jannis hatte in seinem Kopf eine neue imaginäre Band namens GRASQUE gegründet, die genau diese Einflüsse abbilden sollte.

Die Songs „Face Melting“ und „Graeske“ nahm Makrigiannis ziemlich schnell zusammen mit Aske Zidore auf, der bereits „Rhine Gold“ produziert hatte und als CHOIR OF YOUNG BELIEVERS wieder zusammenkamen, um mit DEPECHE MODE auf Tour zu gehen, kamen noch ein paar gitarrenlastige, live-taugliche Tracks dazu. Und siehe da: eigentlich passten die Tracks doch bestens zu COYB und es brauchte gar keine fiktive Combo mehr, um der Musik Raum zu geben. Geblieben sind jedoch der Album-Titel „Grasque“ und zwölf Lieder, die verschiedene musikalische Spielarten verbinden und mitunter durchaus experimentelle Wege gehen. Die bereits erwähnten Langäxte halten sich dabei dezent im Hintergrund und wenn der Däne mit griechischen Wurzeln zum Tanz bittet, geschieht dies durchaus mit großem Besteck, aber ohne unnötige Eile.

Jannis Noya Makrigiannis beschreibt „Grasque“ als Popmusik, die durch ein Kaleidoskop betrachtet wird. Tatsächlich ist die Musik sehr facettenreich: mal erwartet den Hörer smoother Pop (vergl. „Gamma Moth“), dann auch jazzige Versatzstücke wie bei „The Whirlpool Enigma“ oder auch soulige Melodien á la „Cloud Nine“. Das alles extrem entspannt und immer einen Hauch unterkühlt.

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