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CIRCLE OF DEAD CHILDREN - Zero Comfort Margin

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Artist CIRCLE OF DEAD CHILDREN
Title Zero Comfort Margin
Homepage CIRCLE OF DEAD CHILDREN
Label EARACHE
Veröffentlichung 12.07.2005
Leserbewertung
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Ok, was haben wir hier Feines? CIRCLE OF DEAD CHILDREN, das klingt ja herzallerliebst. Passend zu dem harmonischen Namen ziert ein Vogelskelett das Cover. Zudem erklären sich die 4 Jungs aus Pittsburgh zur ultimativen “anti-everything-band” (anti-life, anti-death, anti-world, anti-music and anti-you)! Was mich hier wohl erwartet?

Na klar; ich hatte es befürchtet: Grindcore und Death Metal! Und das, wo ich nicht mal eine MORBID ANGEL oder CANNIBAL CORPSE CD im Regal habe. Da bin ich ja genau der Richtige für den Job. Also angefangen: 20 Sekunden Intro, und schon bricht das Gewitter mit dem CD-Titeltrack “Zero Comfort margin” los. Erbarmungslos wird das Drumset bis aufs äußerste gequält, und nach einem leicht rhythmischen Riffing kommt die schell gespielte Rifffolge, die ich erwartet habe. Shouter Joe Horvath grunzt mal normal, mal im “froschstyle” und kreischt, als ob es um sein Leben ginge. Verstehen tut man natürlich kein Wort, klingt eher wie ein Kampf gegen die Instrumente seiner Bandkollegen. Es folgt eine Grindcore/ Death Granate nach der anderen. Gespickt mit Blastparts und schnellen Einzeltonfolgen. Den Songs zu Gute halten kann man aber echt, dass hier und da auch nette Grooves vertreten sind, auch wenn sie natürlich in der Minderheit sind. Schön, dass Joe mit der Stimme variiert, denn Kreisch- und Grunz-Wechsel machen die Songs doch interessanter. Immer wieder unterbrechen Sample Tracks die Trackfolge, aber so kann man die Songs besser auseinander halten. Allein schon von der Länge fallen die beiden letzten Songs aus der Reihe. Denn während diese im 3 und 4 Minuten Länge Bereich liegen, kommen die restlichen Songs nicht mal an die 2-Minuten-Grenze heran. Track 14 “Playdumb” kommt teilweise sehr schleppend daher, im Mittelteil wird jedoch wieder geblastet, was das Zeug hält. Schlusslicht “For Black Eyes only” kommt dagegen sehr experimentell rüber, mit ruhigem Teil, der nur mit Drums und Rückkopplungen die Spokenwords unterstützen.

Ja also meine Tasse Tee ist es nicht, aber für Grindcore konnte ich die Scheibe doch erstaunlich gut hören. Etwas dumpf abgemischt kommt das ganze jedoch rüber, und auch die Gitarren könnten etwas mehr Dampf vertragen. Aber sonst ein Fest für euch, die kleine Kinder essen, Shirts mit Blutschriftzügen tragen, die ich in 1000 Jahren nicht entziffern kann, und auf Friedhöfen chillen. happy corpse grinding…..

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