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CLOSTERKELLER - Nero

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Artist CLOSTERKELLER
Title Nero
Homepage CLOSTERKELLER
Label METAL MIND RECORDS
Veröffentlichung 18.02.2004
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Aus Polen kannte ich bisher nicht viele Bands aus dem Gothic Rock Sektor, umso gespannter war ich auf das Album “Nero” von CLOSTERKELLER. Laut Label sind sie DIE Kultband für alle Gothic und New Wave Fans und die polnische Gothic-Szene.

Bei den ersten zwei Stücken erinnert mich die Stimme von Anja Orthodox etwas an Frau Nasic von den Guano Apes, obwohl die musikalische Seite natürlich vollkommen divergent ist. „Nero“ (im Jahr 2003 bereits in polnischer Sprache erschienen) ist das 14. Album der Formation, die bereits seit dem Jahr 1990 ihre Kreise in Polen zieht und auf vielen Festivals der Darkszene aufgetreten ist. Zwölf Tracks, die durchgehend mit viel Elektronik und Keyboards aufgewertet werden. Anjas helle Stimme gibt der Musik von CLOSTERKELLER einen gewissen Wiedererkennungswert, vorausgesetzt man freundet sich generell mit ihren Titeln an.

Ich muss zugeben, dass ich wirklich erstaunt war, denn bereits beim ersten Hören der CD entwickelte ich eine eigenartige Sympathie zu ihren Stücken. Mal rockig und wavig, andererseits wieder so düster, dass alle Titel unverwechselbar klingen. Alle Tracks beginnen ruhig, um schnell von hartem Drumming und – im Gegensatz dazu – sanften Gitarrentönen ergänzt zu werden. Das Keyboard wird von Michal Rollo gekonnt gespielt und Pucek alias Marcin Pluciennik unterstützt mit seinem Bass die Gitarren.

Wenn ihr mich fragt, sind ihre Tracks eher in der Wave-Szene zu Hause. Ein gewisser Gothic-Touch lässt sich zwar nicht verleugnen, aber um wirklich düster zu klingen, ist mir Anjas Stimme einfach zu hell. Die ab und an eingesetzte männlich düstere Stimme lenkt davon nicht wirklich ab. Insgesamt gesehen ist die Musik von CLOSTERKELLER absolut gefällig und sicherlich auch für Ohren außerhalb dieser Szene geeignet. Durch ihre persönlichen und poetischen Texte verleihen sie zusätzlich jedem Stück eine eigene Identität.

Sicherlich kennt jeder von uns das Problem, dass manche Alben gewisser Bands beim Durchhören oft den Eindruck erwecken, als wenn ein Lied dem anderen gleicht. Bei CLOSTERKELLER werden wir eines Besseren belehrt! Sie schaffen es mit der sehr abwechslungsreichen Verwendung von Drums und Keyboards keine Langeweile aufkommen zu lassen, denn Abwechslung regiert auf dieser CD. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Band in Deutschland und anderen Ländern in Zukunft auch viele Fans um sich scharen kann.

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Closterkeller 'Nero' Tracklist
1. Watching as you drown
2. Fight club
3. As I guide
4. Like rain against stone
5. Queen
6. He comes when the night falls
7. Nero
8. Mirage
9. No matter what will be
10. Amber
11. Sin
12. Have you seen
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