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CORRECTIONS HOUSE - Know How To Carry A Whip

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CORRECTIONS HOUSE
Artist CORRECTIONS HOUSE
Title Know How To Carry A Whip
Homepage CORRECTIONS HOUSE
Label NEUROT RECORDS
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CORRECTIONS HOUSE ist die neue Band von Scott Kelly (NEUROSIS), Mike IX Williams (EYEHATEGOD), Sanford Parker (MINSK) und Bruce Lamont (YAKUZA). 2013 erschien bereits das Debüt „Last City Zero”, dem jetzt das düstere „Know How To Carry A Whip” folgt. Nun erwartet wohl auch niemand eine Veröffentlichung aus dem Hause Neurot Records, die ätherisch leicht aus den Boxen schallt und in diesem Sinne läuten die vier Herren mit ihren neun neuen Dampframmen-Songs auch mal eben sehr gekonnt die Apokalypse ein.

Den Anfang macht das scheppernd-pulsierende „Crossing My One Good Finger“, das atmosphärisch dicht hypnotisiert und die besungene Hoffnungslosigkeit greifbar macht. Gleichzeitig kündet sich jedoch auch bereits der ersehnte Befreiungsschlag an, der mit dem nachfolgenden „Superglued Tooth“ ganz langsam Gestalt annimmt. Mit brachialen Industrial-Grooves und eindringlichem Schreigesang gefällt derweil das stoische „White Men’s Gonna Lose“, ehe sich „Hopeless Moronic“ mit Spoken Words und manischen Tonfolgen ins Hirn frisst. „Visions Divide“ ist ein kurzer Ruhepol, bevor mit „The Hell of Cost“ und „When Push Comes To The Shank“ erneut die Nerven bis zum Zerreißen gespannt werden und eine kathartische Stimmung entsteht. Mit jaulenden, verzerrten Langäxten, der Epistel eines manischen Straßenpredigers und den Klängen von Lamonts Saxofonspiel setzt „I Was Never Good At Meth“ die verstörende Reise fort, die ihr Ende im ebenso kraftvollen wie Paranoia verströmenden „Burn The Witness“ findet.

Was sagt Scott Kelly zu „Know How To Carry A Whip”: “Die Musik ist simultan erstickend und befreiend, hat aber auch die Energie eines rasenden Derwischs.“. Dem ist eigentlich nur noch hinzuzufügen, dass die Lieder auf den von Sanford Parker entworfenen Loops und Beats fußen, auf denen ein Skelett aus Riffs von Kelly und Bruce Lamont gebaut wurde. Die Finalisierung durch Mike IX hat schließlich deutlich weiter entwickelte, flüssigere Songs als auf dem Erstling hervorgebracht. Dabei zählt nicht das einzelne Stück, sondern das Gesamtwerk von CORRECTIONS HOUSE, das wahrlich zu fesseln weiß.

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