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COVENANT - Modern Ruin

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Covenant-Modern-Ruin.jpg
Artist COVENANT
Title Modern Ruin
Homepage COVENANT
Label SPV
Veröffentlichung 14.01.2011
Leserbewertung
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7.7/10 (22 Bewertungen)

Tatsächlich mehr als 4 Jahre liegt das letzte COVENANT Studioalbum “Skyshaper“ (2006) bereits zurück. Kinder, wie die Zeit vergeht. Vermutlich sind es “gefühlt” weniger Jahre, weil uns Eskil Simonsson, Joakim Montelius und seit kurzer Zeit auch Daniel Myer mit der “In Transit” Liveveröffentlichung die Zeit versüßt haben. COVENANT gehören nach 7 Longplayern zum Establishment der Szene und sind mir persönlich ein echter Begleiter über einen langen, langen Zeitraum geworden. Voller Spannung erwartete ich demnach die ersten Hörproben aus dem kommenden Album.

Gestartet wird sehr entspannt mit dem Titeltrack/ Intro “Modern Ruin”. Direkt im Anschluss geht es schon voll zur Sache. Das bereits von der Vorab-EP bekannte “Lightbringer” ließ ein wenig erahnen, wie qualitativ hochwertig das kommende COVENANT-Album klingen würde. Für mich ein starker Track im typischen COVENANT-Stil. Auch der dritte Song “Judge of my Domain” wartet mit dem unverwechselbaren Feeling der Exilschweden auf. Insbesondere der Refrain, das Herzstück dieses Tracks, ist mit dem typischen Hymnen-Charakter ausgestattet, den ich (und sicher viele andere) an COVENANT-Titeln so schätze. Stück Nr. 4, “Dynamo Clock”, ist dagegen schon fast ein Instrumental. “Kairos” wirkt mehr oder weniger wie ein Zwischenspiel, Sinn oder Unsinn erschließt sich mir nicht wirklich. Dann folgen zwei besondere Perlen der Scheibe. “The Beauty and the Grace” mit sehr gefühlvollem, fast zaghaftem Gesang und sehr fragiler Atmosphäre. Durch die klareren Synthlinien geht es frisch und passend zum Songtitel mit “Get on” weiter. Eher schwach sind “Worlds Collide” (mit verzerrter Stimme) und “In The Night”, ein sehr experimentelles Stück in instrumentaler, fast ambientartiger Richtung, ausgefallen. Zum Ende hin begeistert dann wieder “Beat the Noise”. Ein Song, bei dem man Eskils Willen und Gefühl förmlich spürt und auf dessen Live-Umsetzung ich schon jetzt sehr gespannt bin. “The Road” im JEAN-MICHEL JARRE-Stil bildet dann einen entsprechenden Ausklang. Wie die titelgebende Ruine, zerfallen und alt, klingt das alles nicht. Im Gegenteil. COVENANT waren noch nie aufgeräumter. Modernität ist seit dem Einstieg von Daniel Myer ohnehin Programm. Vielleicht ist der Titel aber auch nur Ausdruck einer pessimistischen Weltsicht allgemein. So oder so: 2011 könnte ein COVENANT-Jahr werden, wenn die Jungs um Eskil es schaffen, diese Performance auch bei den bereits umfangreich bekanntgegebenen Liveterminen umzusetzen. “Modern Ruin” ist ein beeindruckendes Fundament dafür.

Kritisch – obwohl in Zeiten von Daten-Piraterie und Tauschbörsen durchaus verständlich – möchte ich anmerken, dass mir das gute Werk von Seiten des Labels nur als Stream zur Verfügung stand. So war es mir leider nicht möglich, wie sonst üblich, das “Funktionieren” der gehörten Musik auch außerhalb des Wohnzimmers zu testen.

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Covenant 'Modern Ruin' Tracklist
1. Modern Ruin Button MP3 bestellen
2. Lightbringer Button MP3 bestellen
3. Judge of my Domain Button MP3 bestellen
4. Dynamo Clock Button MP3 bestellen
5. Kairos Button MP3 bestellen
6. The Beauty and the Grace Button MP3 bestellen
7. Get on Button MP3 bestellen
8. Worlds Collide Button MP3 bestellen
9. In the Night Button MP3 bestellen
10. Beat the Noise
11. The Road Button MP3 bestellen
12. Modern Ruin Part II
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