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CRADLE OF FILTH - Darkly, Darkly, Venus Aversa

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Artist CRADLE OF FILTH
Title Darkly, Darkly, Venus Aversa
Homepage CRADLE OF FILTH
Label PEACEVILLE RECORDS
Veröffentlichung 29.10.2010
Leserbewertung
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8.2/10 (5 Bewertungen)

CRADLE gehören seit ihren Anfängen zu meinen absoluten Faves, haben mich aber besonders mit ihren letzten Alben phasenweise schon fast zum Verzweifeln gebracht. So haben sich die Briten ab „Damnation and a Day“ (2003) in vielerlei Hinsicht ausprobiert („Nymphetamine“) und ausgetobt („Thornography“), was durchaus und durchweg Klasse hatte, aber nicht nur mir mächtig zu knacken gab. Mit „Godspeed on the Devil’s Thunder“ orientierte man sich schon deutlich mehr an den „böseren“ Frühtaten und passend zum Wechsel von Roadrunner zu Peaceville kündigten CRADLE OF FILTH ihr bis dato schnellstes und brutalstes Album an!

Dieser Aussage konnte man aber zunächst kaum Glauben schenken, zeugten die Snippets und besonders die erste Single „Forgive me Father (I have sinned)“ nicht wirklich von härterer Gangart. Letztere ist das Parade-Exemplar einer Auskopplung. Ohrwurm-Leadmelodie, groovende Drummings, thrashende Midtempo-Riffings, melodische Vocals und düsterer, mit female Vocals unterlegter Mittelteil. Starker, verdammter starker, Song… aber kein Gebretter! Doch endlich das Album in den Händen (natürlich wieder passend zu Halloween) wird man schon nach dem atmosphärischen Intro zu „the Cult of Venus Aversa“ buchstäblich aus den Stiefel gepustet. Theatralische Keys, fieser Dani-Scream, infernalische Blasts und ab geht die Post mit CRADLE OF FILTH in Bestform. Als hätte man die Jungs nach Jahren wieder von Kette gelassen, knallen einem die Briten mit den ersten fünf Songs dermaßen die Vollkelle um die Ohren, dass es eine wahre Freude ist. Da wird herrlich geblastet, gerifft, gekeift und gekrächzt und genauso mitreißend sind die theatralischen Keyboard-Sounds, die orchestralen Arrangements und die weiblichen Gesänge in Szene gesetzt. Hier scheint man wieder richtig Bock auf die alten Zeiten zu „Dusk…“, „Cruelty and the Beast“ oder „Midian“ bekommen zu haben (besonders Gitarrist/Songwriter Paul Allender, der ja erst zu „Midian“ zurückkam)! Auch Drummer Martin Skaroupka fühlt sich nun hörbar wohl hinter seinem Kit und füllt die sehr großen Fußstapfen von Nick Barker und Adrian Erlandsson mittlerweile sehr gut aus!

Erst mit „The Persecution Song“ bekommt man Möglichkeit zum Luftholen, aber auch dieser mystische Midtempo-Stampfer fügt sich wunderbar in das Thema der Dämonin Lilith ein, wobei der gute Dani ursprünglich dieses Mal ja kein Konzept-Album geplant hatte. Auch das schnell greifende „Lilith Immaculate“ und das harsche „Harlot on a Pedestal“ sind wahre Feierminuten für CRADLE-Fans! Theatralischer, symphonischer Black Metal, wie es eigentlich nur diese Band schafft. Richtig, Black Metal ist ebenso der passende Begriff, denn nicht nur nehmen die Briten um Dani Filth und Paul Allender endlich wieder den Druck früherer Tage auf, sondern sind mit „Darkly, Darkly, Venus Aversa“ phasenweise weit mehr Black als vergleichbar die alten Weggefährten von DIMMU BORGIR!

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Cradle of Filth 'Darkly, Darkly, Venus Aversa' Tracklist
1. The cult of Venus Aversa Button MP3 bestellen
2. One foul step from the abyss Button MP3 bestellen
3. The nun with the astral habit Button MP3 bestellen
4. Retreat of the sacred heart Button MP3 bestellen
5. The persecution song Button MP3 bestellen
6. Deceiving eyes Button MP3 bestellen
7. Lilith immaculate Button MP3 bestellen
8. The spawn of love and war Button MP3 bestellen
9. Harlot on a pedestral
10. Forgive me father (I have sinned) Button MP3 bestellen
11. Beyond eleventh hour Button MP3 bestellen
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