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CRAIG DAVID - The Time Is Now

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CRAIG DAVID
Artist CRAIG DAVID
Title The Time Is Now
Homepage CRAIG DAVID
Label SONY
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

Seine erfolgreichste Zeit hatte der Brite CRAIG DAVID ja gleich mit seinem 2000er Debüt „Born To Die“, von dem er mehr als 7 Millionen Einheiten verkaufen konnte. Daheim gab’s für den Silberling 6-fach-Platin, auch bei uns, in den USA und in der Schweiz konnte der heute 36-jährige für seinen Erstling Platin einheimsen. Mehr als 13,7 Millionen Tonträger hat er seitdem insgesamt verkauft und mit „The Time Is Now“, dem siebten Album, sollen noch einige mehr dazukommen. Auf dem britischen Eiland lief es über die Jahre eigentlich immer ziemlich gut für den R’n’B-Popper, der sich nach sechsjähriger Studiopause 2016 mit „Follow My Intution“ zurückgemeldet hatte. Seine Landsleute honorierten diese Platte mit Gold und einer Nummer-1-Platzierung, während die Langrille andernorts unter ferner liefen rangierte.

Ob sich das mit „The Time Is Now“ ändern wird? Die erste, durchaus radiotaugliche Auskopplung „Heartline“ kam zuhause gut an, der Rest der Welt nahm jedoch zumindest in verwertbaren Verkaufszahlen nicht wirklich Notiz. Immerhin waren 15 Millionen Spotify-Streams drin und für die zweite Single „I Know You“, für welche die Kollegen von BASTILLE mit ins Boot geholt worden, lief es ebenfalls nicht schlecht. Nun war der BASTILLE-Einfluss (insbesondere in Bezug auf den Gesang von Dan Smith) allerdings zweifellos auch der beste Teil auf „The Time Is Now“. Weitere Kollaborationen fanden zwar mit JP COOPER („Get Involved“ mit dezentem HipHop-Einschlag), GOLDLINK (das groovende „Live In The Moment“) und AJ TRACEY („Somebody Like Me“ mit viel R’n’B-Verve) statt, aber so richtig zünden kann dieser Genre-Mix über alles betrachtet nicht. Am Ende bittet Mr. David mit dem temperamentvollen „Focus“ noch einmal auf den Soul-Dancefloor, nachdem zuvor mit „Brand New“ gar Latin Pop auf dem Programm stand.

Hier liegt dann auch das Problem von „The Time Is Now“: CRAIG DAVID wollte es anscheinend allen recht machen und hat versucht, auch für jeden irgendwas im Repertoire zu haben. Dadurch wurde die Musik auf dem Longplayer insgesamt zu beliebig und der rote Faden ging verloren. Schade.

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