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CREMATORIUM - For all our Sins

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Artist CREMATORIUM
Title For all our Sins
Label PROSTHETIC RECORDS/ INDIGO
Veröffentlichung 02.05.2005
Leserbewertung
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„Früher war alles einfacher“, sagt nicht meine Mama, sondern der gemeine Extrem-Musik-Fan. Die Szenen waren klar getrennt, da gab es die Hardcorler, die Rocker und die Metaller, welche sich noch weiter unterteilten, je nach Spielart. Doch seit geraumer Zeit wagen es junge – vorzugsweise amerikanische – Acts, das alles in einen Topf zu werfen und einfach brutal zu sein. Da gibt es Kapellen wie TRIVIUM, AGONY SCENE, KILLSWITCH ENGINE, SWORN ENEMY usw… In diesen Schmelztiegel der Gitarren-Gefühle reihen sich auch CREMATORIUM aus L.A. ein, die bereits seit 1993 existieren und vorab die EP “A World Where Only Nightmares Prevail” realisiert hatten. „For all our Sins“ erschien in den Staaten schon Ende 2002, wird jetzt hier aber auch über Indigo offiziell vertrieben.

Nihilismus ist der passende Oberbegriff, sei es die trist-graue Homepage oder auch der textliche Grobentwurf, das alles erstrahlt nicht im Glanz der Farben. Dazu passend beginnt das Album düster mit 2 eher unspektakulären Tracks, bevor man bei „Though Adversity“ das Gefühl hat, dass jetzt endlich die Höhen reingedreht wurden. Nun wird böse gegroovt und verzweifelt geschrien. Shouter Dan klingt wie eine Mischung aus Anselmo und einem x-beliebigen Death Metal Growler, während die Drums ziemlich live eingespielt klingen und damit die entsprechenden Vor- und Nachteile in sich tragen. Einmal wird es langsam und dann tritt die Vorliebe für CROWBAR offen hervor („Nightmares Fused Within Reality“), ansonsten fährt der Zug im lockeren Uptempo und wird auch durch wildes Gebreake nicht aus der Bahn geworfen. Bestes Stück: „Cast the Stone“

Eine Scheibe, die sich für Deutschland lohnt und in ihrer Spielwiese „Metalcore meets Death Metal“ einigermaßen Akzente setzen kann. Zumindest spürt man jede Sekunde lang die Leidenschaft des Quintetts, vielleicht auch die Verzweiflung. Allerdings bleiben einem als Europäer ein wenig die Hintergründe verborgen, die braucht man zum Moshen aber auch nicht…

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Crematorium 'For all our Sins' Tracklist
1. Seasons Of Nothingness Button MP3 bestellen
2. The Murder Process Button MP3 bestellen
3. Through Adversity Button MP3 bestellen
4. Nightmares Fused Within Reality Button MP3 bestellen
5. Unlearn Button MP3 bestellen
6. A Disconsolate Winter Landscape Button MP3 bestellen
7. The Dying Place Button MP3 bestellen
8. Cast The Stone Button MP3 bestellen
9. Life Sick Button MP3 bestellen
10. Bright Lights Grey Skies Button MP3 bestellen
11. Carved From Deceit Button MP3 bestellen
12. Hidden
13. From Order And Chaos Button MP3 bestellen
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