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CROWBAR - The Serpent Only Lies

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crowbar
Artist CROWBAR
Title The Serpent Only Lies
Homepage CROWBAR
Label STEAMHAMMER
Veröffentlichung 28.10.2016
Leserbewertung
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9.0/10 (1 Bewertungen)

Die New Orleans-Schwergewichte CROWBAR stehen schon seit 1990 zusammen mit einigen anderen örtlichen Vertretern, wie zum Beispiel DOWN oder CORROSION OF CONFORMITY, Pate für den so genannten „Nola-Sound“ und haben in der Zwischenzeit schon den einen oder anderen Sludge-Metal-Klassiker unters Volk gebracht. Pünktlich zum aktuellen, nunmehr elften Dreher „The Serpent Only Lies“ ist nach 16 Jahren Abwesenheit Ur-Bassist Todd „Sexy-T“ Strange in die Arme der Familie zurück gekehrt, um mit CROWBAR eine neuerliche Re-Definition des Wortes „heavy“ zu erschaffen.

Zurück zu den Wurzeln also? Tatsächlich erzählt Bandchef Kirk Windstein im Zuge der Veröffentlichung, dass er sich im Vorfeld der Aufnahmen viel mit den frühen Alben der Band und auch den damaligen Inspirationen wie SAINT VITUS, TROUBLE oder den MELVINS beschäftigt habe, um in den Spirit der Frühphase zurück zu finden. Dies mache sich nicht nur musikalisch, sondern auch in den Texten bermerkbar, die zum Teil reduzierter geraten seien, um den Riffs mehr Raum zur Entfaltung zu geben.

Wie schlägt sich diese Herangehensweise nun im Endergebnis nieder? Im Grunde genau so, wie es sich vermutlich jeder CROWBAR-Fan wünschen würde. Gravierende Neuerungen sind nicht zu vermelden, das war auch nicht zu erwarten. Es gibt die gewohnt tonnenschweren Riffs, die nach wie vor in ihrer Intensität unerreicht sind und im Zusammenwirken mit dem, selbst bei den gelegentlichen Ausflügen ins Mid- oder Uptempo gekonnt verschleppten und dennoch extrem kraftvollen Drumming und dem heiseren Gebrüll Windsteins mal wieder keine Fragen offen lassen. Gleich der Opener „Falling While Rising“ erinnert tatsächlich an das 1996er Meisterwerk „Broken Glass“, wechselt gekonnt zwischen langsamem Doom und treibenden, schnelleren Passagen und versprüht den rohen Charme der Neunziger, ohne dabei die Wucht der modernen Produktion auch nur ansatzweise zu schmälern. Gleiches gilt für einige weitere Tracks auf „The Serpent Only Lies“, wie zum Beispiel „Embrace The Light“ oder das unbändige „I Am The Storm“, das jeden Moshpit zum Kochen bringen dürfte. Andere Stücke wiederum, wie zum Beispiel „Plasmic And Pure“ oder das für CROWBAR-Verhältnisse unerhört melodische „Surviving The Abyss“ wirken eher wie eine logische Weiterführung des 2014er Vorgängers „Symmetry In Black“ und punkten mit ausgereiftem Songwriting und einem Höchstmaß an Variabilität. CROWBAR gelingt es dabei ausgezeichnet, die Brücke zwischen dem rohen Charme ihrer Anfangszeit und der technischen und kompositorischen Reife der neueren Werke zu schlagen, ohne dabei ins Stolpern zu geraten, so dass es sich am Ende bei „The Serpent Only Lies“ um ein absolut rundes und homogen klingendes Album handelt, das die Messlatte für Genrekollegen wieder einmal ein Stückchen höher hängt. Nola-Sludge Metal at ist absolute best!

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Crowbar 'The Serpent Only Lies' Tracklist
1. Falling While Rising Button MP3 bestellen
2. Plasmic And Pure Button MP3 bestellen
3. I Am The Storm Button MP3 bestellen
4. Surviving The Abyss Button MP3 bestellen
5. The Serpent Only Lies Button MP3 bestellen
6. The Enemy Beside You Button MP3 bestellen
7. Embrace The Light Button MP3 bestellen
8. On Holy Ground Button MP3 bestellen
9. Song Of The Dunes Button MP3 bestellen
10. As I Heal Button MP3 bestellen
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