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CRYPTOPSY - Once was not

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Cryptopsy-Once-was-not.jpg
Artist CRYPTOPSY
Title Once was not
Homepage CRYPTOPSY
Label CENTURY MEDIA
Veröffentlichung 14.10.2005
Leserbewertung
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9.0/10 (1 Bewertungen)

Da sind die Kanadier nach fünf Jahren Pause endlich wieder! Und nach 10 Jahren Pause ist auch Original-Sänger Lord Worm wieder mit am Start. Das kann ja nur ein Fest werden. Und was für eins.

CRYPTOPSY sind schon seit jeher bekannt für deftige und vor allem komplexe Kost. Und mit „Once was not“ treibt es das Quartett gar auf die Spitze. Nach einem ruhigen Akustik-Intro gibt’s dermaßen einen vor den Latz, dass es nur so schallert. Lord Worm growlt und schreit sich die verkaufte Seele aus dem Hals, die Riffs fliegen einem nur so um die Ohren und vor allem Drummer Flo Mounier scheint 546738 Arme zu haben, sonst ist so ein Drumming nicht zu erklären. Da wechseln die Stile von purem Gebolze, zu abgedrehten fast jazzigen Einlagen, um dann wieder in guter Alter Mosh-Manier die Nackenwirbel zum Brechen zu bringen. Und dabei sind Tracks, wie z.B. „In the Kingdom…“, „Carrionshine“ und das großartige „the Curse of the Great“ für CRYPTOPSY-Verhältnisse regelrecht eingängig. Richtig abgefahren dagegen sind Songs wie z.B. „Adeste Infidelis“, wo die Band wirklich alles ausreizt. Death Metal wie im Rausch und allen voran wieder mal Drummer Flo. Was dieser Typ da fabriziert, kann eigentlich kaum menschlich sein. Dazu noch die eindrucksvolle Gesangsleistung, die wirklich abgefahrenen Leads und ein virtuoses Bass-Solo machen diese gut 4,5 Min. zum puren Wahnsinn. Einen weiteren Knaller gibt es dann bei „Angelskingarden“ zu entdecken. Dieser beginnt bedrohlich ruhig mit einem Keys-Intro. Fast die Ruhe vor dem Sturm und dann, fast vorhersehbar, gibt es die volle Breitseite kanadischer Brutalität und das für satte 7 Min. Fast Black Metal-like kommt das (passend) betitelte „The Pestilence that walketh in Darkness (Psalm 91:5-8)“ daher. Nach eindringlichen Spoken Words und beängstigend schleppenden und kalten Riffs geht’s dann aber auch weiter in das fast gewohnte Brutalo-Chaos, wobei dieses immer wieder mit einigen blackigen Mitdtempo-Parts und weiteren Spoken Words atmosphärisch durchsetzt wird.

Einen richtigen Knaller haben die Kanadier hier abgeliefert. Einzig die zu sehr auf die Drums abgestimmte Produktion lässt kleine Wünsche offen. Der Typ trümmert doch alles in Grund und Boden, da muss man eigentlich nicht noch extra drauf abmischen… Dennoch werden es da Landsleute wie z.B. KATAKLYSM aber auch alle anderen Kollegen vom amerikanischen Kontinent mächtig schwer haben, vor allem technisch gegen diesen Brocken anzustinken. Ich brauch’ erstmal ne Valium…

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Cryptopsy 'Once was not' Tracklist
1. Luminum Button MP3 bestellen
2. In The Kingdom Where Everything Dies, The Sky Is Mortal Button MP3 bestellen
3. Carrionshine Button MP3 bestellen
4. Adeste Infidelis Button MP3 bestellen
5. The Curse Of The Great Button MP3 bestellen
6. The Frantic Pace Of Dying Button MP3 bestellen
7. Keeping The Cadaver Dogs Busy Button MP3 bestellen
8. Angelskingarden Button MP3 bestellen
9. The Pestilence That Walketh In Darkness Button MP3 bestellen
10. The End Button MP3 bestellen
11. Endless Cemetery Button MP3 bestellen
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