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DAATH - The Hinderers

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Artist DAATH
Title The Hinderers
Homepage DAATH
Label ROADRUNNER RECORDS
Veröffentlichung 16.04.2007
Leserbewertung
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DAATH bedeutet aus dem hebräischen übersetzt “Wissen” und Roadrunner Records sowie die Band selbst scheinen bereits beim Debüt der Ami-Deather genau zu wissen, was sie wollen. So haben sie sich Drummer-Ungetüm Kevin Talley (DYING FETUS, CHIMAIRA) ins Studio bestellt und die Platte soundtechnisch von Gitarrist James Murphy (u.a. bei TESTAMENT, OBITUARY und DEATH gewesen) sowie Colin Richardson (C.O.F., MACHINE HEAD, FEAR FACTORY) und Andy Sneap veredeln lassen. Da ist die Messlatte natürlich sehr hoch gesetzt!

Und ganz werden sie dieser nicht gerecht. Ohne Zweifel sind bei DAATH richtig gute Musiker am Start. Vor allem Emil Werstler und Eyal Levi beeindrucken schon auf dem Erstlingswerk mit verdammt versierter Gitarrenarbeit in Form einer gelungenen Kombi aus massiven und groovigen Riff-Wänden, epischen Melodien und imposanter, teils recht proggiger Frickelei. Dazu überzeugt Schlagwerker Talley, wie nicht anders zu erwarten, durch eindrucksvolle und flexible Arbeit hinter seinem Kit. Blast-Passagen, groovige Doublebass-Walzen oder schleppende Doompassagen: Da sitzt jeder Hit auf den Punkt, die Übergänge gelingen perfekt und das Zusammenspiel mit der Band klingt, als wären die Jungs schon seit Ewigkeiten zusammen. Und genau das könnte ein kleiner Knackpunkt bei dieser sonst sehr fetten Platte sein. So knallen die Songs zwar ohne Ende, doch wirklich zünden können sie nicht. Im Songwriting fehlt einfach der gewisse Kick. Die Hooks kommen einfach nicht, es gibt zuwenig packende Refrains und Sänger Sean Farber verfügt zwar über ein energiegeladenes Organ, setzt dieses aber zu einseitig ein. So growlt der gute in einer Tonlage und variiert im Gegensatz zu seinen Kollegen zu wenig. Dass die Jungs das Zeug dazu haben, richtige Kracher zu produzieren, beweist die Groove-Keule „Sightless“, das DEVILDRIVER-lastige „Ovum“ und das mit Elektro-Sounds durchsetzte kurze Epos „Under a Somber Sign“.

So kommt mit „The Hinderers“ ein wirklich ordentliches und vor allem fett produziertes Debüt der Atlanta-Metaller DAATH daher. Dies zeigt deutlich, welches Potenzial hier nur darauf wartet. beim nächsten Album mächtig von der Kette gelassen zu werden.

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Daath 'The Hinderers' Tracklist
1. Subterfuge Button MP3 bestellen
2. From the Blind Button MP3 bestellen
3. Cosmic Forge Button MP3 bestellen
4. Sightless Button MP3 bestellen
5. Under a Somber Sign Button MP3 bestellen
6. Ovum Button MP3 bestellen
7. Festival Mass Soulform Button MP3 bestellen
8. Above Lucium Button MP3 bestellen
9. Who Will Take the Blame? Button MP3 bestellen
10. War Born (Tri-Adverserenade) Button MP3 bestellen
11. Dead on the Dance Floor Button MP3 bestellen
12. Blessed Through Misery Button MP3 bestellen
13. Hinderers Button MP3 bestellen
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