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DARKESTRAH - Epos

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Darkestrah-Epos.jpg
Artist DARKESTRAH
Title Epos
Homepage DARKESTRAH
Label NO COLOURS
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Nicht nur was die Herkunft der deutsch-kirgisischen Pagan/ Black Metaller betrifft, fallen DARKESTRAH etwas aus dem Rahmen, auch beim Aufbau ihrer Alben gehen die beiden Hauptakteure Asbath (Drums) und die Sängerin Kriegtalith ihre eigenen Wege. So bot der Vorgänger „Embrace of Memory“ zwar eine klassische Tracklist mit sieben Songs, doch entwickelte man bereits bei „The Way to Paganism“ (2004) und „Sary Oy“ (2003) einen Hang zu langen Songs, deren es jeweils drei auf die Alben schafften.

Nun kann man den Titel des neuen Werks wörtlich nehmen, präsentiert das Duo, welches diesmal von Anti (Gitarre) und Shartar (Keys) unterstützt wird, tatsächlich EIN „Epos“, welches dann auch gleich 33:33 Minuten läuft. Dabei hätte man allerdings ruhig weitere Unterteilungen vornehmen können, erhält das sonst recht einfache, mit etwas hypnotisch vor sich hin sägenden Riffs und Standard-Gekrächze aufwartende Gebilde nach ca. 14 Minuten, also gut zur Halbzeit, eine Pause mittels „Regen-Sound“ und sanften Melodien. Diese geleiten einen dann in eine Viking-Passage, wo die weiterhin sich wiederholenden Riffs mit einigen Percussion-Elementen und „leidendem“ Gesang durchsetzt werden, was dem ganzen einen leicht rituellen Touch verleiht. Diese zweite Hälfte entpuppt sich dann auch im weiteren Verlauf als die abwechslungsreichere. Das Tempo variiert von schleppend bis rasend und auch die Keyboard-Elemente können überzeugen.

So ist das Album-Konzept von DARKESTRAH auch dieses Mal recht interessant, wurde aber leider nicht völlig ausgearbeitet und kommt somit wieder einmal recht standardisiert rüber. Schade, dass man gute Ansätze, wie bei „Human Hopes“ vom Vorgänger-Album, nicht weiter verfolgt hat. Doch DARKESTRAH gehen weiterhin ihren eigenen Weg, was sie zwar nicht zum Überflieger, aber ohne Frage mehr als glaubhaft macht.

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