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DEARLY BELOVED - Admission

VN:F [1.9.22_1171]
dearly-beloved
Artist DEARLY BELOVED
Title Admission
Homepage DEARLY BELOVED
Label APORIA RECORDS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
9.0/10 (2 Bewertungen)

DEARLY BELOVED kommen aus Kanada und machen keine halben Sachen. Rob Higgins spielt einen schroffen, ohrenbetäubenden Bass, singt und schreibt die Songs. Den weiblichen Part übernimmt Niva Chow am Mikro, ansonsten wechseln die Positionen an den Instrumenten mehr oder weniger regelmäßig. Auf dem Zettel hat das Duo aus Toronto einen ungestümen Mix aus Rock’n’Roll, Garage, Punk und Psych, der mir erstmals vor zwei Jahren mit der vierten Platte „Enduro“ untergekommen ist.

Auch mit zehn Jahren Bandgeschichte im Hintergrund sind DEARLY BELOVED keinesfalls ruhiger geworden. Davon konnte man sich bereits mit der ersten Single „I Try To Leave“ überzeugen, die mit einer unbändigen Dringlichkeit aus den Boxen schallt. Nicht weniger hochenergetisch kommen die übrigen neun Songs daher, wobei sich „Currents“ zwischendurch tatsächlich mal ein bisschen zurücknimmt. Das betrifft aber lediglich das Tempo, druckvoll bleiben die Kanadier definitiv zu jeder Zeit. Und mit „Blood In The Water“ setzen die Dame und ihre Herren den wilden Ritt auf „Admission“ dann ja auch alsbald mit wummernden Tieftönern fort, die sich auch im cool groovenden „Boxing Days“ wiederfinden. Höre ich da sogar eine gewisse Lieblichkeit in Nivas Vocals? Auf jeden Fall passt das stimmliche Zusammenspiel der beiden Hauptprotagonisten bestens und so zählt diese vergleichsweise reduzierte Nummer zu meinen Highlights des Longplayers. Auf der Zielgeraden geht’s mit „When You Had The Choice“ und „Future Shock“ wieder ab durch die Mitte und schon wundert man sich nach knapp 35 Minuten, dass der schöne Spuk schon wieder vorbei ist.

Denn die Verknüpfung aus Melodie und  Dissonanz beherrschen DEARLY BELOVED wirklich meisterlich. Damit ist „Admission“ nichts für zarte Ohren, sondern ein lebendiger Rundumschlag durch die Musikgeschichte. FEAR, BLACK FLAG, BLACK SABBATH, PIXIES, X, Hardcore Punk und Heavy Metal: alles Einflüsse, die sich in diesem Album widerspiegeln und ihre hörenswerte DB-Entsprechung gefunden haben.

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