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DEATH IN JUNE - Burial

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Death-in-June-Burial.jpg
Artist DEATH IN JUNE
Title Burial
Homepage DEATH IN JUNE
Label NER/ TESCO
Veröffentlichung 26.05.2006
Leserbewertung
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7.7/10 (3 Bewertungen)

Was kann über eine Formation wie DEATH IN JUNE noch gesagt werden? Hat Douglas P. doch die Sympathisanten aus allen Lagern durch Provokationen zu genüge verstört. Auch ich wollte keine Nacktfotos von ihm im Internet sehen. Für manch einen in Uniform gestriegelten und gestrapsten Genrefan wurde es zu homosexuell und manch anderer Musikliebhaber wurde durch „affige“ Ein- und Anspielungen vor den Kopf gestoßen. Wer nicht schon lange aufgrund einer vermeintlichen Political Correctness DEATH IN JUNE keine Chance gegeben hat, mußte spätestens wegen der Entmystifizierung einer Legende das rote Tuch werfen.

Wehret den Anfängen? Das Politikum DEATH IN JUNE ist mit „Burial“ wieder Musik geworden. Die zweite Neuauflage der bereits 1984 erschienenen LP schließt den Kreis. Hier ist die World Serpent Familie noch glücklich vereint. Douglas P., Tony Wakeford und Patrick Leagas beschwören Erinnerungen an eine Zeit, in welcher der Londoner Underground noch Konventionen sprengte und wenig mißverständlich mit „Death of the West“ eine Legende der Musikgeschichte schrieb. Toupierte Haare (ich meine die Fans) und Mehrdeutigkeiten waren noch okay und der Sound reichte für ein paar Schritte vor und zurück. Ob Douglas P. die wieder gewonnene Unschuld Dave Tibets mit seinem neuen Downloadalbum „Free Tibet“ persifliert, bleibt unklar, doch zeigt er mit der Wiederveröffentlichung von „Burial“, dass DEATH IN JUNE auch einfach nur „gruftig“ sein konnten. Oder ist die Ära DEATH IN JUNE vorbei? Was soll man von der Xten Neuauflage alter Stücke halten?

Sehr viel! „Burial“ tritt dem geneigten Hörer in neuem Gewand entgegen. Der erste Teil sind die remasterte Stücke, „Death of the West“, “Fields“, „Nirvana“, „Sons of Europe“ und „Black Radio“. Alle Stücke kennt man mittlerweile in den unterschiedlichsten Versionen, doch bleiben sie nach wie vor die schönsten Absagen an den Kulturimperialismus. Den zweiten Teil stellen Livemitschnitte eines 83er Konzertes in London. Patrick Leagas, mittlerweile SIXTH COMM, Tony Wakeford, ein Synonym für SOL INVICTUS und Douglas Pearce gelten nicht umsonst als Wegbereiter des Industrial und Wave geprägten Folkgenres und dessen Ausuferungen. „Burial“ sollte einen Versuch wert sein…

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Death in June 'Burial' Tracklist
1. The Death of The West Button MP3 bestellen
2. Fields Button MP3 bestellen
3. nirvana Button MP3 bestellen
4. Sons of Europe Button MP3 bestellen
5. Black Radio Button MP3 bestellen
6. Till The Living Flesh Is Burned (Live)
7. All alone in her nirvana (Live)
8. Fields (Live)
9. We Drive East (Live)
10. Heaven Street (Live)
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