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DECOMPOSED CRANIUM - Death Roulette

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Artist DECOMPOSED CRANIUM
Title Death Roulette
Homepage DECOMPOSED CRANIUM
Label EIGENPRODUKTION
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Diese Jungs aus unserem Nachbarland konnten schon mit der letzten selbsteingetüteten Langrille “Caged in Chaos” einige gute Kritiken einheimsen und wollen nun mit „Death Roulette“ richtig nachlegen.

Und dass ihre Songs alles andere als ein Roulette-Spiel sind, wird auf der neuen Scheiblette fett unterstrichen. Death/ Thrash mit einer ordentlichen Portion Grind gibt’s hier in gut 35 Minuten auf die Omme. Klingt der Übergang von groovenden Thrash-Attacken zu den Grind-Passagen bei den eröffnenden „Russian Roulette“ und Slave to the Failure“ noch etwas holprig, entfaltet man dann mit dem Grind-Dampfhammer „Thorn in your Eye“ seine volle Stärke, welche in Sachen harter Groove aber mehr als gut ausgearbeitet wurde („Egobreak“). Hörbar motiviert und mit einem Sound, der Labelbands kaum nachsteht, packt man dann mit „Idiot Again“ richtig fette Keulen aus, welche die Kombi aus Grind und Thrash richtig gelungen umsetzen. Alleine die Snare klingt phasenweise zu „St.Anger“-mäßig. Für die recht einfach gehaltene Death-Walze hat man sich dann Johan Lindstrand (ONE MAN ARMY AND THE UNDEAD QUARTET, ex-THE CROWN) dazu geholt, welcher dann zusammen mit Bandchef Daniel Polsinger fett um die Wette growlt und kreischt. Bei „Fucking Cursed“ kommen dann doch noch mal die sonst ausgemerzten Punk/ Core-Einflüsse aus den Frühzeiten durch, was aber mit Frontalangriffen der Marke „Slivocia Overkill“ oder der Groove-Keule „Puritans“ gleich eingeebnet wird. Es ist immer schön zu hören, wenn Gitarristen hörbar Spaß daran haben, die groovenden Riffs nur so fliegen zu lassen.

Und das ist auch die große Stärke von DECOMPOSED CRANIUM, auf welche man zukünftig hoffentlich noch mehr bauen wird, damit man auch weiter viel von den amtlichen Kollegen aus Österreich zu hören bekommt!

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