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DEEPWATER - Floods

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Deepwater-Floods.jpg
Artist DEEPWATER
Title Floods
Homepage DEEPWATER
Label EIGENPRODUKTION
Leserbewertung
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8.0/10 (5 Bewertungen)

Aus dem Herzen Baden-Württembergs stammen vier Herren, die unter dem Namen DEEPWATER Heavy Rock machen. Seit dem Sommer 2003 gibt es die Band, bereits ein Jahr später standen zwölf Songs und die Demo CD “Into The Haze” wurde eingespielt. Es folgten Auftritte bei verschiedenen Bandcontests, die durchaus von Erfolg gekrönt waren. Des weiteren supporteten DEEPWATER bereits LIQIUDO, DACIA, STAPLE und KICKDOWN und präsentieren nun ihren zweiten Streich mit satten 15 Titeln und 73 Minuten Spielzeit.

Bei DEEPWATER dominieren ganz klar die Gitarren, die von Friedrich Reichert und Matthias Bäuerle bedient werden. Entsprechend druckvoll startet auch “Roadkill”, das aber auch Platz lässt für die ausdrucksstarke Stimme des Bassisten Danijel Crljic. Drummer Claudio Sisto zählt den “Slow Train” ein, der aber keineswegs langsam daher kommt, sondern in voller Fahrt durch die Boxen stampft. “Inferno” ist der Titel des dritten Tracks, was sich aber auf keinen Fall auf die dargebotene Qualität bezieht. Regelrecht sanfte Töne schlägt “Tangerine Sky” an, auch “Mantra” und besonders “Early Bird” halten sich ein wenig zurück, bevor der “Revolver Man” in bester Südstaaten-Rock-Manier auf den Putz haut. Ähnlich geht’s mit “Miles Away” weiter, bevor mit “Stranger Me” ein wechselhafter Song mit schnellen und langsamen Passagen folgt. “Vertigo Drive” gibt wieder ordentlich Gas, während bei den “Whiskey Hours” ein bisschen Melancholie aufkeimt. Ja, ja, wenn man zu tief ins Glas schaut… Ist aber wirklich eine schöne Rock-Ballade geworden. Wenn der Kopf wieder klar ist, wird mit “No Cents” auch gleich amtlich weiter gerockt, gleiches gilt für “Escape Route”, das von “Auld Wine” abglöst wird. Hier finden sich leichte GUNS ‘N’ ROSES-Anleihen, während man sich bei DEEPWATER ansonsten eher an neuere METALLICA erinnert fühlt. Besonders der letzte Song “Clear The Smoke” klingt besonders deutlich nach James Hetfield und Lars Ulrich.

Keine Offenbarung, aber solider, erdiger Rock, der durchaus überzeugt – was für die Gitarren-Junkies unter uns.

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