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DEFACING - Spitting Savagery

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Defacing-Spitting-Savagery.jpg
Artist DEFACING
Title Spitting Savagery
Homepage DEFACING
Label XTREEM MUSIC
Veröffentlichung 26.08.2002
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In den letzten Jahren hat sich im südamerikanischen Raum doch eher Brasilien einen guten Namen in Sachen Death Metal gemacht. Seit den Tagen von PENTAGRAM und SADISM war es doch sehr ruhig in Chile geworden. Nun drängt aber eine neue Band nach vorne, die mit “Spitting Savagery” ein ziemlich ordentliches Debüt vorlegt.

Klar, in Sachen Death/ Grind sind eigentlich schon alle Meilensteine geschrieben worden, da können auch DEFACING nichts mehr Neues erfinden. Doch das versuchen die Chilenen auch gar nicht, sondern sie orientieren sich an renommierten Todesbleiern der Marke CRYPTOPSY. So ballert vor allem Schlagwerker “Popeye Sea Wolf” (was ein Pseudonym) so ziemlich alles in Grund und Boden und die Gitarristen Juan Corp und der neue, und nach den Aufnahmen auch gleich wieder ausgetauschte, Splattered Diego lassen die brachialen Riff-Gewitter nur so fliegen. Da freut sich jeder Fan deftiger CORPSE und CRYPTOPSY-Klänge. Sänger Edvile steht dieser Leistung in nichts nach und growlt alles in den Keller, was ihm in die Quere kommt. Jegliche Versuche auch nur ansatzweise den Text zu verstehen sind da schon von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Doch wirkliche Überraschungen dürften sich da bei Songtiteln wie “Curse of the Deformed Fetus” oder “Enjoy the Suffering” sicherlich nicht offenbaren. Und wenn man sich richtig in diesem Genre etablieren will, dürfen natürlich diverse Film-Samples aus einigen Horrorstreifen nicht fehlen.

Am Ende der gerade mal 30 Min. erwartet einen noch eine wirklich gelungene Coverversion des CRYPTOPSY-Krachers “Phobophile”. Hier wird einem noch klarer, wie sehr die Chilenen von den Kanadiern beeinflusst wurden, denn der Song reiht sich problemlos in die eigenen Kompositionen ein. Erfreulich ist der Sound auf dieser Scheibe. So knallt “Spitting Savagery” gnadenlos krachig aus den Boxen und zeigt, dass man auch mit einem kleinen Budget eine sehr ordentliche Leistung abliefern kann. Das bei dem brachialen Sound die Gitarren zum Teil etwas verwischen, ist leider oft nicht vermeidbar, wurde aber hier doch wirklich sehr gut kompensiert. Da sollten sich so manch andere Bands wirklich eine Scheibe von abschneiden. Ein wahrer Geheimtipp für alle Splatter-Freunde!

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the Saints 'Spitting Savagery' Tracklist
1. I'm stranded
2. Can't wait till 78 (Live)
3. Orgasm addict
4. No more heroes
5. Babylon's burning
6. Into the valley
7. Alternative ulster
8. Emergency
9. Shot by both sides
10. Butcher baby
11. California über alles
12. Your generation
13. Don't dictate
14. Love & a molotov cocktail
15. Rip her to shreds
16. I am the fly
17. C30, C60, C90, go
18. Lust for life
19. Big time
20. Turning Japanese
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