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DESASTER - Angelwhore

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Desaster-Angelwhore.jpg
Artist DESASTER
Title Angelwhore
Homepage DESASTER
Label METAL BLADE
Veröffentlichung 22.08.2005
Leserbewertung
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Mit „Angelwhore“ legen die deutschen Thrash/ Death/ Black-Metaller DESASTER ihre 5. komplette Scheibe vor. Gegründet wurde das Kommando bereits 1988 und mit etlichen folgenden Demo-Veröffentlichungen konnte man sich schon einen gewichtigen Namen in der Undergroundszene erkämpfen. Aber erst 1996 sollte das erste Album auf die Banger losgelassen werden: „A Touch of Medieval Darkness“ schlug dann auch schwer ein in der Szene. Die steten Besetzungswechsel blieben, und so ist mit Gitarrist Infernal nur noch ein Urmitglied am Start. Das tat der geilen Mucke allerdings noch nie einen Abbruch, und folglich kreierte man auf dem 2.Album „Hellfire’s Dominion“ mit dem Track „Metallized Blood“ eine kultige Undergroundhymne, auf der auch Urväter dt. Thrash/ Speed-Kunst zu Worte kamen: Toto von LIVING DEATH und Lemmy von VIOLENT FORCE! Dazu noch Wannes von den Holland-Deathern PENTACLE, mit denen man später auch eine Split-Single veröffentlichte. Überhaupt stehen DESASTER dem Medium Vinyl noch immer liebevoll zur Seite, gibt es doch nicht nur ihre Alben als Vinyl-Scheiben, sondern auch etliche Singles. Der Knaller ist dabei die Doppel-LP „Ten Years of Total Desaster“ im schmucken Klappcover, welche 1999 zum zehnjährigen Bandbestehen herauskam.

Nach einem erneuten Plattenfirmenwechsel (zu Metal Blade) lässt man jetzt also „Angelwhore“ auf die traditionsbewussten Banger los. Das etwas einfach anmutende Cover lässt einen eher auf einen Release aus dem Hause eines Undergroundlabels schließen. Aber genau das sind DESASTER ja eigentlich auch: Underground! Das setzt sich dann natürlich auch bei dem Sound fort, der herrlich rumpelig klingt. Gewöhnungsbedürftig für ein Metal Blade-Release! Die Vinyl und Picture-Vinyl-Versionen erscheinen übrigens weiterhin auf Iron Pegasus Records. Nach einem düsteren Intro, welches mich ganz schwer an die Obergöttlichen TORCHURE (geilste dt. Death Metal-Combo ever mit leider nur 2 Scheiben Anfang der 90er! RIP) erinnert, bollert der 1.Song „The Blessed Pestilence“ ohne Rücksicht auf Verluste ultraoldschoolig drauf los. Sehr blackige Gitarren treffen auf 80er-thrashiges und etliche Blast-Death Metal-Passagen! Dazu dann ein cooles Kerry King-like Solo und keifender Gesang von Fronter Sataniac. Kurz vor der 5-Minuten-Grenze hoppelt der Rhythmus dann in frühem RUNNING WILD-Galopp daher, für Abwechslung ist also gesorgt. Immerhin bringt es der Opener auf knapp 7 Minuten! Der folgende Titeltrack erinnert an gaaanz frühe KREATOR und SODOM-Taten… nicht wenige werden nach Genuss dieses Tracks erst einmal ihre alten Heiligtümer wieder ausbuddeln. Und immer wieder mal schön SLAYER-Zitate, diesmal in Form eines Lombardo-Parts.

Und genau in dem Stil wird sich durch 8 Tracks plus Intro/ Outro geholzt. Für Freunde von Hochglanzproduktionen eines Andy Sneap oder Peter Tägtgren ist das hier die falsche Baustelle. Wer aber den Kontakt zum Underground nicht vollends verlieren will, der liegt mit diesem geilen Werk völlig richtig.

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Desaster 'Angelwhore' Tracklist
1. The arrival
2. The blessed pestilence
3. Angelwhore
4. Conqueror's supremacy
5. Ghouls to strike
6. Nihilistic overture
7. Havoc
8. Downfall by the blade
9. Revelation genocide
10. Mourning path
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