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DIVINE EMPIRE - Nostradamus

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Artist DIVINE EMPIRE
Title Nostradamus
Homepage DIVINE EMPIRE
Label CENTURY MEDIA
Veröffentlichung 29.04.2003
Leserbewertung
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3 Jahre nach dem Zweitling “Doomed to inherit” auf The Plague/ Hammerheart melden sich Jason Blachowicz (Ex-MALEVOLENT CREATION) und J.P. Soars (Ex-PAINGOD) mit einem kurzweiligen Vergnügen bei Century Media zurück. Kurzweilig wegen der Musik und der Lauflänge, denn nur ziemlich genau 30 Minuten zieren den Silberling. Und das obwohl hier keinesfalls hyperschneller Grindcore geboten wird. Aber konzentrieren wir uns auf die Qualität der 10 Songs, in die immer wieder Samples aus diversen Horrorfilmen etc. eingebunden sind. Nachdem man ursprünglich mit Derrik Roddy an den Drums gestartet war, wurde dann kurzfristig „Drumgod“ Alex Marquez für die zweite Scheibe verpflichtet, danach stand man allerdings wieder als Duo da. Schließlich fand man in Duane Timlin (FOREST OF IMPALED) einen geeigneten Mitstreiter, der seine Sache mehr als ordentlich durchzieht.

Hervorstechendstes Merkmal sind sicher die Vocals, denn Jason versucht sich an einem dualen Angriff: Tiefes Geröchel und spitze satanische Schreie. O.k. das haben andere auch schon vollbracht, aber wenn man ehrlich ist, dann gibt es kaum etwas auf dieser CD, was man nicht woanders schon gehört hätte, manchmal auch besser. Nach dem brutalen und äußerst gelungenen Opener „Sacrifice in Pain“ ist die Marschrichtung klar, eine Melange aus groovigem, tiefergestimmten und leicht technischem Material (in Richtung MORBID ANGEL) soll die Hörer erfreuen. Möglicherweise passt von daher die Laufzeit perfekt zur Originalität: Wäre sie länger ausgefallen, würde man wahrscheinlich schon an der Grenze zur Langeweile stehen. So böllert man sich vorhersehbar aber unterhaltsam durch Floridas Parallelwelten. Bester Track: „Season of Extinction“ – ein catchy Kracher vor dem Herren mit schön speedigen Riffs.

Ein solider Start ins Jahr 2004, aber kein Album, auf das alle Death Jünger gewartet hätten. Dafür müssen die Arrangements bis zum nächsten mal doch ein wenig ausgefeilter werden.

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