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DRYLAND - Gothic Tales

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Artist DRYLAND
Title Gothic Tales
Homepage DRYLAND
Label DARK WINGS
Veröffentlichung 25.10.2004
Leserbewertung
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Egal um welche Sparte der Musik es geht, es ist immer schwierig, sich einen Namen zu machen, es sei denn, man schafft es, sehr viel Innovation mit einzubringen. Dies ist bei DRYLAND nicht der Fall, vielleicht aber auch gar nicht gewollt. Trotz großer namhafter Bands als Vorbilder schaffen die Wittenberger es dennoch, nicht wie ein Abklatsch zu klingen, sondern schon durch die markante Stimme des Sängers Alex Binder – der in Anfangstagen nur an der Gitarre zu hören war – für eigene Identität zu sorgen.

Gut gefällt mir der gefühlvolle Beginn bei „Ars Moriendi“, ruhige, schöne weiche Gitarrenklänge werden gepaart mit einer dunklen klaren Stimme des Sängers. Das Stück gewinnt zwar an Tempo, bietet aber auch weiterhin ruhige Passagen. „A Gothic Tale“ ist einer der wenigen Songs, zu denen ein Text abgedruckt ist und dessen ersten Strophe einen Bezug zu „Alice“ von SISTERS OF MERCY aufweist. Der Refrain prägt sich während des Hörens dieses sehr schnellen, treibenden Stücks gut ein. Hinter dem vielversprechenden Titel „Enemy Of Your Mind“ verbirgt sich einer der schönsten Tracks der Scheibe, auf dem gefällige Drums und Gitarren zu vernehmen sind. Besonders beeindruckend ist das eindrucksvolle und abwechslungsreiche Gitarrensolo zur Mitte des Songs. Guter, tanzbarer Goth Rock und mit fast 6 Minuten das längste Stück der CD. Das deutschsprachige „Schattenlichter“ beginnt wiederum mit starkem, bisher ungewohntem Gitarreneinsatz und wirkt wütend, beinahe bösartig. „Blossoms Of Mourning“ erinnert durch den ruhigen Gesang an sehr dunkle alte Zeiten. Melancholisch erklingen die Gitarreneinsätze und die zum verlieben schönen Keyboardklänge im Hintergrund. Sicher kein Ohrwurm, doch eine angenehme Ausnahme im Vergleich zu den sonst meist schnelleren Songs.

Die Inspiration durch die SISTERS OF MERCY bei in “Black Night” ist deutlich spür- und hörbar. Der einprägsame Refrain wird mit Gitarrenklängen verbunden, die nur so zum Tanzen einladen. Leider verliert der Song nach einigen Minuten etwas an Richtung, doch der Refrain fängt dies wieder auf. Bei „I Would Die For“ handelt es sich noch einmal um ein gefälliges, tanzbares Werk, schön anzuhören, aber sich leider nicht nachhaltig einprägend. Mir werden die Gitarren zu schräg, doch ich denke, dass es sicher einige unter euch geben wird, die gerade dies zu schätzen wissen werden.

Leider mangelt es diesem Debüt an ein paar echten Ohrwürmern. Die Stücke sind sehr gefällig, mal beschwingter, mal etwas ruhiger, jedoch nie langweilig. Somit kein Muss, doch eine Band mit Potential, die sicher beobachtungswürdig ist.

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Dryland 'Gothic Tales' Tracklist
1. Ars Moriendi
2. A Gothic Tale
3. Her Love Like Death
4. Enemy Of Your Mind
5. Schattenlichter
6. Who Are You
7. Blossoms of Mourning
8. For A Son
9. Black Night
10. Behind The Horizon
11. I Would Die For
12. Silent Chant
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