Terrorverlag > Blog > EARTH FLIGHT > Blue Hour Confessions

Band Filter

EARTH FLIGHT - Blue Hour Confessions

VN:F [1.9.22_1171]
Earth-Flight-Blue-Hour-Confessions.jpg
Artist EARTH FLIGHT
Title Blue Hour Confessions
Label RECENT RECORDS
Veröffentlichung 04.02.2011
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
7.9/10 (23 Bewertungen)

EARTH FLIGHT kommen aus Nürnberg und haben sich bereits seit 2004 einem Mix aus Alternative und Progrock verschrieben. Drei Jahre hat das Trio an den zehn Songs für „Blue Hour Confessions“ gearbeitet, von denen die Plattenfirma behauptet, sie seien Bastarde, gezeugt von PLACEBO und den alten BLACK SABBATH, die gemeinsam auch noch RADIOHEAD besprungen hätten. Lässt auf einen interessanten Sound hoffen, also nehmen wir den Silberling doch mal genauer unter die Lupe.

Der Start klingt mit „By The Light of The Moon“ zunächst einmal recht eingängig, schlägt aber schon bald allerhand progressive Haken und setzt auf große Gefühle, während beim folgenden „Noonday Demon“ schrammelige Langäxte den melancholisch-sehnsuchtsvollen Melodien zur Seite gestellt werden. Ähnlich präsentiert sich auch „Restless“. Nach einem ausgedehnten Opening gewinnen monumentale Gitarren die Oberhand und geben diese auch beim zackigen „Deadheads – A Love Song?“ nicht wieder ab. EARTH FLIGHT scheinen erklärte Anhänger des Neo-Progs zu sein und es würde mich angesichts melodramatischer Stücke wie „The Day That Was The Day“ oder auch „Tideland“ wundern, wenn bei den Bandmitgliedern nicht zumindest die MARILLION-Platten der Fish-Ära komplett im Plattenschrank zu fänden wären. Mir gefallen EATH FLIGHT am besten, wenn sie es krachen lassen. Hier seien beispielsweise das basslastige „Carnivals“ oder auch das jaulige „Other Side of The Rings“ genannt, das von einer prägnanten Rhythmusfraktion nach vorn getrieben wird. „Elliot“ zeigt sich derweil von seiner psychedelischen Seite, die tatsächlich Erinnerungen an die guten, alten BLACK SABBATH aufkommen lässt, bevor „The Organ“ mit Herzschlag-Beats aus den Boxen wabert und den Hörer mit hypnotischen Klängen gefangen nimmt.

Wenn der Vergleich mit PLACEBO sich in erster Linie auf die hohe Stimmlage beziehen muss, die Sänger Tobi mit Mr. Molko vereint, mögen die ruhigen Passagen durchaus auch bei RADIOHEAD zu verorten sein. In erster Linie sehe ich bei EARTH FLIGHT und „Blue Hour Confessions“ allerdings Parallelen zu Kapellen wie ANATHEMA und PORCUPINE TREE, deren Fans am jüngsten Output der Franken sicherlich auch Gefallen finden werden.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Alle markierten Felder (*) müssen ausgefüllt werden.

Earth Flight 'Blue Hour Confessions' Tracklist
1. By The Light Of The Moon 3:31
2. Noonday Demon 5:09
3. Deadheads - A Love Song? 4:37
4. Restless 5:49
5. The Day That Was The Day 5:13
6. Carnivale 2:39
7. Tideland 5:30
8. Other Side Of The Rings 4:36
9. Elliot 3:50
10. The Organ 4:06
Earth Flight 'Blue Hour Confessions' online bestellen
Verkäufer Porto Preis
Amazon.de NEU (ab EUR 20,00 Porto frei) Amazon.de NEU (ab EUR 20,00 Porto frei) € 3 € 18,90 Online bestellen
Amazon.de Marktplatz (Gebraucht) Amazon.de Marktplatz (Gebraucht) € 3 € 5,27 Online bestellen
Amazon MP3 Downloads Amazon MP3 Downloads - € 9,99 Online bestellen

Mehr zu EARTH FLIGHT