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ECITON - Oppressed

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Eciton-Oppressed.jpg
Artist ECITON
Title Oppressed
Homepage ECITON
Label ADIPOCERE RECORDS
Leserbewertung
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Eigentlich ist dies nicht das Debüt von ECITON, sondern von INDESPAIR, denn so nannte man sich, als man dieses Scheibchen einzimmerte und sogar den dänischen Melo-Death Grand Prix (was es nicht alles gibt…) für sich entscheiden konnte. Nachdem man einige Line Up-Wechsel verkraften musste, entschied man sich auch den Bandnamen zu ändern, wobei die ursprünglichen Aufnahmen einfach übernommen wurden.

Melo-Death? Ok, genau genommen trifft dieses Etikett nicht so wirklich auf die Dänen zu. Denn dafür brettert das Quartett ganz ordentlich nach vorne und lässt sich am besten irgendwo zwischen “Butchered at Birth” und den groovigen Zeiten von NAPALM DEATH einordnen. Zwar schön groovig, aber nicht genug, um es wirklich „melodic“ zu nennen. Dafür braten selbst die Midtempo-Riffs zu wuchtig durchs Unterholz. Dazu passt auch der Gesang von Basser Jesper, der schön amtlich aus den Boxen gurgelt und sich vor den Großen der Szene nicht verstecken braucht. Am ehesten könnte man da Chris Barnes und den früh-90er Barney als Vergleiche heranziehen. Songs wie “Butchering the Helpless”, “Slaughter of the Innocence” und das brachiale “Fuck your World” (hach, das sind doch Songtitel) lassen mehr als einmal Erinnerungen an die gute alte Zeit des Splatter-Deaths hochkommen. Passend zu den gelungenen Songs kommt auch die Produktion daher. Kraftvoll und etwas dumpf grollen die 9 Songs aus dem Player.

So schaffen es ECITON, eine gute Mischung aus brachialem US-Geballer und den melodischen Einflüssen Skandinaviens auf ihren Silberling zu bannen. Einen heißer Tipp für alle old School-Deather!

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