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EMANCER - The Menace Within

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Emancer-Menace-Within.jpg
Artist EMANCER
Title The Menace Within
Homepage EMANCER
Label GOLDEN LAKE PRODUCTIONS
Veröffentlichung 05.12.2008
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Vorneweg erst mal ein Lob für das Cover. Ich mag diese Shots, die aus einem Psycho-Thriller sein könnten (ähnlich wie bei RAM-ZET). Doch nun zur Musik: Black Metal aus Norwegen. Da wird doch gleich mal geschaut, ob einem die Namen der Musiker nicht bekannt vorkommen. Oh Wunder, denn weder Mithrin (zuständig für alles außer den Vocals), Gorbag (eben jene) noch deren guter Freund und immer wiederkehrende Gastsänger Helstein kommen mir aus anderen Bands bekannt vor.

Zu Beginn wird man erst mal ordentlich an die Wand geknüppelt. Dabei verstehen es die beiden immer wieder gekonnt, groovige Melodien einzufügen und mit knackigen Breaks der Monotonie vorzubeugen. Sehr fies, aber gerade deswegen gelungen sind die Elektro-Einflüsse. So scheinen bei “Enter Goddamned CNS” verzerrte Schreie aus dem Untergrund nach oben zu drängen und generell gefallen mir die nur unterschwellig eingesetzten Keyboardteppiche sehr gut, da man sie im ersten Augenblick kaum richtig wahrnimmt, sie aber mit zunehmender Hördauer eine schön bedrohliche Atmosphäre kreieren. Sehr abgefahren auch die Mittelpassage bei “Pallid Eyes”, wo der eigentlich cleane Gesang von Helstein, welcher generell an den genau richtigen Stellen und nie zu oft erscheint, abgedämpft wird, was den Sound irgendwie „psycho“ klingen lässt. Erinnert mich etwas an eine Mischung aus MORTIIS und VINTERSORG, der gute. Sehr gelungen finde ich die Programmierung des Drum-Computers. Ob bei den rasenden Knüppelpassagen oder den ruhigeren und mystischen Einleitungen (wie z.B. zu “Volatile Winter”), die Drums rotieren schön abwechslungsreich und klingen verdammt nach einem menschlichen Schlagwerker.

Ein weiteres Highlight ist “Disfigured Divinity”. Nicht nur, dass man sich die Grundmelodie aus dem “Last Ninja 2″-Soundtrack entliehen hat, dazu kommt der Song sehr symphonisch und trotzdem krank daher und in diesem Zusammenhang passen die düsteren Spoken Words mit diesem herrlichen nordischen Akzent einfach wie die Faust aufs Auge.

So schaffen EMANCER mit “The Menace within” einen gelungenen Brückenschlag zwischen EMPEROR und LIMBONIC ART und verschließen sich nicht vor der Zukunft. Diese Scheiblette ist sicher nix für Old School-Freaks, sondern eher was für Leute, die auch im Black Metal für neue/ andere Einflüsse und Richtungen offen sind.

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