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EMINENZ - Nemesis Noctura

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Eminenz-Nemesis-Noctura.jpg
Artist EMINENZ
Title Nemesis Noctura
Homepage EMINENZ
Label TONEKEEPER STUDIOS
Leserbewertung
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10.0/10 (5 Bewertungen)

Die (soundmäßig) fiesen Thüringer Ur-Black/ Death Metaller EMINENZ (seit 1989 aktiv!) haben mit “Nemesis Noctura” nach 4 Jahren endlich mal wieder eine Scheibe eingedeibelt. Schon der mächtig böse klirrende und in den slowen Parts noch mächtiger marschierende Titeltrack stellt gleich zu Beginn vehement klar, dass hier nicht gut-Kirschen-essen angesagt ist. Brachialer Black/ Death Metal, wie man ihn von den früheren Alben gewohnt ist. “Versus Christus” untermauert das gleich auch nochmal textlich, wobei mir die Keyboards hier ein wenig zu arg im Vordergrund stehen und der Track etwas zu unflüssig ist. In unter 3 Minuten haut einem dafür das BlackThrash-Massaker “Northern Destroyer” stachelig einen über die Rübe! Einfach straight nach vorne.

Nach dem düster-orchestralen Instrumental “Blood Ritual” folgt das epische “Consolamentum”, eine breit walzende BATHORY-artige Hymne mit keifenden Vocals. Mit “Land of Lies” fußt man dagegen eher im Death Metal, vor allem wegen der derben Growlvocals. Immer allerdings mit morbiden Key-Themen im Hintergrund. Satan´s Invokation” schleicht sich langsam an den Hörer ran und erinnert von der Machart und dem fiesen Sound her an ganz frühe ACHERON. Dem folgen mit den beiden über 7 Minuten langen Epen “Gol´s Downfall” und “Templar Crusader to an False Faith” zwei ausladende Trax, die erneut mehr mit BATHORY, denn mit rasendem Nordland-Black Metal gemein haben. Eine Ausrichtung, die sich auch und gerade an der morbiden, mit orgeligen Keys versehenen Coverversion von VENOMs “In League with Satan” festmachen lässt, sehr gelungen! Nach dem treffend betitelten Kurzinstrumental “Ancient Silence” folgen mit dem langsamen “Moonage” und dem zwischen doomig-getragen und schnell-treibend pendelnden “Last Journey” noch zwei derbe düstere Death Metal-Batzen, die ebenfalls voll punkten können.

Somit steht ein mächtig starkes erneut-„Comeback“ zu Buche, das sich Fans unheiliger Sounds nicht entfleuchen lassen sollten!

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