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FAR BEYOND - A Frozen Flame Of Ice

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Artist FAR BEYOND
Title A Frozen Flame Of Ice
Homepage FAR BEYOND
Label AETERNA RECORDS
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Annähernd perfekter Viking Metal, veredelt mit Versatzstücken aus Dark, Melodic Death/ Black und Gothic Metal, wurde in Form von FAR BEYONDs „A Frozen Flame Of Ice“ Anfang September veröffentlicht. Der Nürnberger Eugen Dodenhoeft legt mit seinem 1-Mann-Projekt FAR BEYOND nach „Bleeding Rose“ (2003), „An Angel´s Requiem“ (2005) und „Songs Of Hope And Sorrow“ (2009) bereits sein 4. Studioalbum vor. Es erschien zwar auf Aeterna Records als Digipack in wunderschönem dunklen Design (Farb- und Formgebung mit Bildern von Eis, Schnee und Gebirge), aber Eugen legt großen Wert auf den persönlichen Kontakt und die Möglichkeit der direkten Kommunikation mit Fans und Presse. Die Grafiken passen gut zum Inhalt und zur Wirkung der Musik. Auch hier zeigen sich Perfektion und eine glückliche Hand für Stil und Design.

Er schreibt, singt, arrangiert, spielt (mit ein wenig Hilfe), nimmt auf, mischt ab und macht das Sounddesign – alles in Eigenregie und mit einem erstaunlich guten Ergebnis. Wenn man die 6 Stücke auf 40 Minuten am Stück goutiert, ist man erstaunt ob der Klangtiefe und Qualität. Davon könnten sich so manche „Starproduzenten“ und Majorlabels noch eine Scheibe abschneiden. Gleich der erste Song zieht einen in epischer Länge von fast 11 Minuten mit einem ungemein dichten Sound in den Bann. „Evernight – Part 1“ ist groß und hymnisch. Dodenhoeft schließt mit seinem Projekt FAR BEYOND die Lücke, die WINDIR so schmerzlich vor Jahren rissen. Ebenso „groß“ wie der Beginn klingt auch der Schlussakkord („Evernight – Part 2“), der das gesamte Album würdig einrahmt. Aber auch die 4 Stücke in der Mitte haben der Tracklist es in sich. Textlich, musikalisch, in puncto Arrangements, spielerisch und auch ästhetisch lässt man nicht nach – jedes Stück steht für sich allein, aber auch im Verbund des Albums klingen die Kompositionen groß, nordisch, melancholisch und erhaben. Große Musik, große Viking Metal-Klangkunst – bitte mehr davon!

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