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FAREWELL TO WORDS - Tear down this Wall

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Artist FAREWELL TO WORDS
Title Tear down this Wall
Homepage FAREWELL TO WORDS
Label BASTARDIZED RECORDINGS
Veröffentlichung 26.01.2007
Leserbewertung
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6.0/10 (1 Bewertungen)

Schon lange sind die USA nicht mehr der einzige Quell an guten Metal/ Metalcore-Bands, denn auch aus Deutschland kommen in letzter Zeit eine Menge guter Combos. Zu denen wollen sich auch FAREWELL TO WORDS aus Berlin gesellen und mit der EP „Tear down this Wall“ werden zwar keine Wände eingerissen, aber sicherlich einige Türen geöffnet. Dabei ist erst mal positiv anzumerken, dass FTW mit dieser Scheiblette 28 Minuten und 5 Songs bieten, was für andere Bands ja schon ein komplettes Album darstellt.

Wuchtig-thrashig geht es mit „Allurement of the Void“ los. Fette Riffings und knallende Drums leiten in eine mächtige Walze über, die mit stampfendem Groove und fiesen Vocals keine Gefangenen macht und mit den eingestreuten Mosh-Passagen und Beat-Downs für ordentlich Knacken in den Nackenwirbeln sorgt. Dieses Rezept wird auch schön durch die weiteren Songs durchgezogen, so dass sich „Tear down this Wall“ in einem durch hören lässt, ohne langweilig zu werden. Dass man das ein oder andere Riff sicherlich schon mehr als einmal z.B. von AS I LAY DYING und Konsorten gehört hat, ist 1. kein Wunder und 2. nicht weiter schlimm, wenn es gut gemacht ist und sich in späteren Recordings im eigenen Stil entwickelt. Und dieser ist jetzt schon erkennbar. So ist es zwar nicht weiter neu, dass eine Band zwei Sänger in ihren Reihen hat und auch, dass dabei eine Frau kräftig deftig ins Mikro brüllt, ist schon lange nichts besonderes mehr. Schön gelungen ist hier allerdings, dass sich die beiden nicht nur die fiesen Shoutings und Growls teilen, sondern auch die immer wieder eingefügten cleanen Vocals. Dabei übernimmt Moritz den klassischen Emo-Style und Jessi versucht sich an richtig „schönem“ weiblichen Gesang. Dieser ist zwar hörbar noch nicht ganz so ausgereift, wie der einer Cristina Scabbia oder Anneke van Giersbergen, zeugt aber deutlich vernehmbar von Potenzial und gibt dem Sound deutlich einen eigenen Touch! Etwas ganz Eigenes konnte man auch mit dem Doom/ Death Metal-Monstrum „The Empty Share“ am Ende der Platte kreieren. Dieses 9-Minuten-Epos einer Death Metal-Walze ist voll von Emotions-Wendungen beginnend von brachialer Wut bis hin zu ruhigen, melancholischen Phasen… Hier holen die beiden Fronter ihre fiesesten, dunkelsten und brutalsten Growls der gesamten Platte raus, während die auf der gesamten EP solide agierende Gitarren-Fraktion mit ihren oft getragenen Riffings und mächtigen Soundwänden für die passende, wenn auch sehr bedrückende Atmosphäre sorgt.

Wenn FAREWELL TO WORDS schon während dieser 5 Songs deutlich die von mir gewünschte Entwicklung zum eigenen Stil hin zeigen, kann man sich wirklich nur auf eine hoffentlich bald anstehende Full Length freuen!

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Farewell to words 'Tear down this Wall' Tracklist
1. Allurement of the void
2. Blue turned to scarlet eyes
3. In front of your hope
4. Share of seconds
5. The empty stare
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