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FIREWIND - Forged by Fire

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Firewind-Forged-by-Fire.jpg
Artist FIREWIND
Title Forged by Fire
Homepage FIREWIND
Label CENTURY MEDIA
Veröffentlichung 15.09.2007
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Nach zwei Jahren des Schreibens, Probierens und Vorbereitens legt die griechische Melodic-Powermetalband FIREWIND ihr neues, mittlerweile 3. Full-Length-Album namens „Forged by Fire” hin (sicherlich eine Anspielung auf ANVILs Klassiker). Chity Somapala (Gesang), Gus G. (Gitarre), Petros Christo (Bass), Stian Kristoffersen (Schlagzeug) und Bob Katsionis (Keyboard) lassen sich dabei mit ihrer 1-A-Mischung aus den Stilen von PRIMAL FEAR und GRAVE DIGGER nicht lumpen. Ab und an lugen auch etwas HAMMERFALL und MANOWAR um die Ecke, dementsprechend melodisch und traditionsbewusst kommt „Forged by Fire“ auch daher, zumindest was die erste Hälfte der Scheibe anbelangt. Das Riffing und die Schlagwerkarbeit erinnern sehr an erstgenannte Referenzbands. Gesanglich lassen sich Parallelen zwischen dem Organ und Stil von Chity und Ralf Sheepers (PRIMAL FEAR, ehemals GAMMA RAY und heute ICED EARTH) sowie Joacim Cans (HAMMERFALL) nicht überhören.

Man startet die CD mit 2 treibenden Krachern („Kill to Live“ und „Beware the Beast“), um gleich beim dritten Stück namens „Tyranny“ den stilistischen, musikalischen und textlichen Höhepunkt des Albums zu erreichen. Eine Powermetal-Nummer wie sie im Ehrenbuche des Genres stehen könnte (und sollte)! An dieser Stelle ein kleines Zitat aus dem für manche linksalternative Metalheads sicherlich recht provozierenden Text: „Nation free, we´re fighting for democracy!/ Salvation, all we deserve./ We don´t need tyranny! Let us all be free!” Sind da heimlich Bewunderer der Bush-Administration am Werk, oder handelt es sich lediglich um einen allgemein formulierten (sehr lobenswerten!) Wunsch nach Freiheit und Demokratie?

Weiter geht’s dann mit einem weiteren „Hit“ („Hate World Hero“), um schließlich ab dem 6. Stück in eine ruhigere, meist von Mid-Tempo-Nummern und Balladen geprägte, Phase über zu gehen. So ist die zweite Hälfte von „Forged by Fire“ von progressiven Einflüssen geprägt. Leider, leider sind sie für meinen Geschmack etwas zu frickelig und ausladend ausgefallen. Die 8. Nummer „Burn In Hell“ spricht dabei Bände. Das Stück geht zwar richtig nach vorne, ist klasse gespielt und arrangiert, aber für meinen Geschmack etwas zu opulent und überladen im Gesamtklang. Nichts desto Trotz setzt man zum Abschluss mit dem letzten Lied „Land“ noch mal einen wunderschönen Akzent. Es handelt sich um eine melancholische Ballade im Stil von ALICE COOPER zu seinen besten Zeiten. Ein rundes und gelungenes Ende eines ausgewogenen und schön anzuhörenden Albums. FIREWIND könnte damit der Anschluss an die Spitze der Powermetal-Bewegung gelingen. Stilistisch, musikalisch und technisch bringen sie auf jeden Fall das Rüstzeug dazu mit. Da bleiben einem nur noch viele Grüße in das sonnige Griechenland zu schicken, mit Wünschen nach größerem Erfolg anbei.

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Firewind 'Forged by Fire' Tracklist
1. Kill To Live
2. Beware The Beast
3. Tyranny Button MP3 bestellen
4. The Forgotten Memory
5. Hate World Hero
6. Escape From Tomorrow
7. Feast Of The Savages
8. Burn In Hell
9. Perished In Flames
10. Lang Of Eternity
11. Tyranny (video-clip enhancement)
12. Making of/live footage
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