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FORCE OF CHANGE - Outstanding

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Artist FORCE OF CHANGE
Title Outstanding
Homepage FORCE OF CHANGE
Label CARTHAGO MUSIC COMPANY
Veröffentlichung 08.09.2003
Leserbewertung
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Ich liebe Hardcore-Besprechungen. 7 Tracks, 13 Minuten, das hält nicht so auf, das kann man sich auch mehrmals nacheinander geben. FORCE OF CHANGE stammen noch dazu ganz aus meiner Nähe, zumindest ist als Band-Kontaktadresse Ibbenbüren angegeben. Schau an, schau an, aus DONOTS-Town kommt also auch richtig aggressive Musik. Kein ach so angesagter Metalcore, richtiger Old School HC ist es, ohne Schwedeneinflüsse und Fiedelsoli, ist doch auch mal was nettes und irgendwie wieder ganz schön modern. FOC existieren bereits seit 1997 und konnten immerhin schon 2 Full Lengths (was auch immer das bei HC heißen mag…) veröffentlichen: „The Challenge“ 2000 und „The Shadows of Leaves“ 2003. Diese sind mir allerdings nicht zu Ohren gekommen und so kann ich über eine etwaige Weiterentwicklung nichts berichten. Was ich weiß ist, dass die Jungs im Skater’s Palace meiner ehemaligen Heimat Münster ordentlich Rabatz gemacht und mit Tulli von SURF NAZIS MUST DIE (ein Troma-Filmklassiker!) einen neuen Musikanten an Bord haben.

Die Musik ist relativ einfach zu beschreiben: Zumeist nach vorne preschender flotter HC der klassischen 80er Ami Schule. Allerdings kein NYCore im Stile von SICK OF IT ALL oder Konsorten, sondern deutlich zahmer und mit weniger Breaks ausgestattet. Auch Nikos Gesang fällt zwar aggressiv aus, überschlägt sich aber nicht bis zum Äußersten, hin und wieder werden sogar melodische Vocals addiert. Besonders auffällig ist das beim abwechslungsreichsten Stück „To fail is not enough“. Der Rest bleibt im Fahrwasser zwischen GOOD RIDDANCE und den GORILLA BISCUITS, das dürfte jeden Fan derlei Ami-Veteranen zufrieden stellen. Eine etwas druckvollere Produktion hätte den Songs zwar nicht schlecht zu Gesicht gestanden, aber auch so reicht es aus, um ordentlich Feuer zu machen. Dazu noch gute und zum Teil recht persönliche Texte und fertig ist eine solide EP, die vor allem Lust auf eins macht: Die Kapelle live schroten zu sehen!

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