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FOREST SILENCE - Philosophy of Winter

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Artist FOREST SILENCE
Title Philosophy of Winter
Homepage FOREST SILENCE
Label CANDLELIGHT/ APPEASE ME
Veröffentlichung 06.11.2006
Leserbewertung
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8.4/10 (5 Bewertungen)

SEAR BLISS stehen auf die kalte Jahreszeit, dass weiß man schon seit deren Demo „The Pagan Winter“. Passend dazu gesellte sich vor wenigen Jahren auch Keyboarder Winter in die Band, der nebenbei noch sein eigenes Projekt FOREST SILENCE (warum nicht „Winter Silence“ ;-) ) am Start hat und bislang drei Demos „The Third Winter“, „Winter Circle“ und Eternal Winter“ veröffentlicht hat. Passend zum Winter-Einfall kommt dann nach fast 10 Jahren Existenz die erste Full Length namens „The Philosophy Winter“ in die Läden. Und das ist schon fast verwunderlich, steht doch auf der Bandpage, dass die Musik der Ungarn nicht für die Verkauf bestimmt sei…

Nun also doch und das ist mehr als erfreulich, hört man sich die 5 Tracks mit einer durchschnittlichen Spielzeit von gut über 7 Minuten an. Deutlich von den epischeren Werken IMMORTALs oder SATYRICONs beeinflusst geht „Bringer of Storm“ auch gleich schön nach vorne. Wuchtige/ kalte Midtempo-Riffs gespielt von SEAR BLISS’ Andras Nagy und treibende Drums mit walzender Doublebass pushen den Song eingängig nach vorne, dass es eine wahre Freude ist. Sehr schon auch die auflockernden Schlepp-Phasen, in denen durch Herausnahme des Tempos und die Hinzunahme von hintergründigen Synth-Teppichen eine der Jahreszeit angemessenen schauderliche Atmosphäre erzeugt wird. Große Klasse, da vor allem der Sound auch mehr als bombig ausgefallen ist, was für eine Underground-Scheibe aus diesen Breitengraden alles andere als normal ist. Sehr düster und bedrohlich ruhig beginnt dann „Spirit of the Winds“, das deutlich an die guten Zeiten von DISSECTIONS „Where dead Angels lie“ erinnert. Mächtige Riffs durchstoßen immer wieder die Düsternis und die schön energisch kranken Vocals ergänzen diesen eindrucksvollen Sound ideal. Bei „At the Dawn of Chaos“ wird das Tempo wieder etwas angezogen, die Doublebass ruled ohne Ende und doch verfällt man nicht in auswechselbare Raserei, sondern hält die Geschwindigkeit gelungen im moshbaren Groove-Regionen. Dazu wird auch hier im Mittelteil wieder gedrosselt, Synth-Klänge drängen etwas in den Vordergrund und auch hier wieder erzeugen vor allem wieder die Gitarre mit ihren kalten, getragenen Riffs eine herrlich schwarze Aura um FOREST SILENCE. Auch die folgenden Tracks „Path of Destruction“, sowie das imposant und fast doomig walzende Titelstück können das Niveau der ersten Tracks ohne weiteres halten.

Zugegeben war ich zunächst sehr skeptisch, als die Platte in meinen Player wanderte. Zu oft haben uns im Wald herum kriechende und aus exotischen Ländern stammende Pandabären mit unterirdischem Sound und unkreativem Geschepper gequält. Doch was FOREST SILENCE hier präsentieren, ist ganz großes Kino in Sachen traditioneller und atmosphärischer Black Metal! Da darf man sich wirklich freuen, dass Herr Winter diese Songs nicht im Underground verschimmeln lässt!

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Forest Silence 'Philosophy of Winter' Tracklist
1. Bringer of storm Button MP3 bestellen
2. Spirits of the winds Button MP3 bestellen
3. At the dawning of chaos Button MP3 bestellen
4. Path of destruction Button MP3 bestellen
5. Philosophy of winter Button MP3 bestellen
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