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FROZEN MEMORY - Heimatlos

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Frozen-Memory-Heimatlos.jpg
Artist FROZEN MEMORY
Title Heimatlos
Homepage FROZEN MEMORY
Label EIGENPRODUKTION
Leserbewertung
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9.8/10 (5 Bewertungen)

Nach den beiden Demo-CDs “To A Moment From Afar” (2005) und “Into Infinity” (2006) präsentieren uns die fünf aus dem Mittelrhein stammenden Rockmusiker unter dem Banner von FROZEN MEMORY nun ihr Debütalbum „Heimatlos“. Beim ersten Durchhören stellt sich mir sofort die Frage, warum die Formation ganze acht Jahre mit ihrem Erstling auf sich hat warten lassen? Denn FROZEN MEMORY schließt man sogleich ins Herz und ins Gehör! Sie vermischen die Melancholie der Texte mit der Hartherzigkeit der Gitarren, den Sanftmut des Pianos mit harten Beats, langsame einprägsame Melodien mit wuchtigen Sounds… Abwechslung pur! Und ebenso vielfältig bezaubert die wundervolle und makellose Stimme von Sängerin Katrin Fuchs. Rockmusik meets Melancholie meets weibliche Vocals meets Klassik.

Den Hörer erwarten also neun deutschsprachige Tracks, sowie ein englischsprachiger Bonustitel, wobei jeder auf seine eigene Art und Weise etwas Spezielles innehat. Die Vocals gehen unter die Haut, die Melodien verweilen im Ohr, die Beats und Gitarren regen zum Tanzen an, die Lyrics sind einem von der Seele geschrieben und es ist eben genau diese Mischung, die des Öfteren Gänsehaut hervorruft und das, obwohl man eigentlich einfach nur drauf los rocken möchte! Die Texte regen zum Nachdenken an und beweisen wieder einmal, dass Frauenstimmen und Rockmusik bestens zusammen passen können. Mein besonderes Augenmerk liegt auf dem Bonustrack „Ticket to nowhere“, wie schon erwähnt, der einzig englische Song des Silberlings. Dieses Stück setzt rundet das Album bestens ab und gehört meiner Meinung nach in die Clubs. Man wünscht sich MEHR, MEHR von dieser Art! Denn damit beweisen FROZEN MEMORY, dass sie durchaus das Zeug dazu haben, mit Bands à la NIGHTWISH, XANDRIA oder auch WITHIN TEMPTATION mithalten zu können! Jedoch haben es die deutschen Songs selbstverständlich genauso in sich. Egal ob man ruhige Töne mag, wie es beim ersten Teil der Scheibe der Fall ist, oder ob man eher auf die härteren Klänge abfährt. FROZEN MEMORY haben diese beiden Klanggerüste gekonnt miteinander vereint und bieten somit ein vielseitiges Album, welches durchaus für die breite Masse geeignet ist.

Und auch LIVE hat die Band bereits schon erste Erfahrungen sammeln können. Es sollte FROZEN MEMORY also nichts im Wege stehen, im nächsten Sommer das ein oder andere Festival zu stürmen. Ich bin mir sicher, dass die Band viele positive Eindrücke hinterlassen und noch einiges an Fans dazu gewinnen wird!

Mein Fazit: Eine wirklich gelungene Scheibe, die so manches Rocker-Herz höher schlagen lässt. Und das gute ist: Es lohnt sich, „Heimatlos“ immer und immer wieder zu genießen! Hier wurde mit viel Liebe zur Musik und zum Detail ans Werk gegangen. Kompliment!

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