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FROZEN MEMORY - Into Infinity

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Artist FROZEN MEMORY
Title Into Infinity
Homepage FROZEN MEMORY
Label EIGENPRODUKTION
Leserbewertung
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7.7/10 (3 Bewertungen)

Nur wenig hat sich im Hause FROZEN MEMORY getan, seitdem ich vor gut 1,5 Jahren das Demo “To a Moment from afar…” zu Ohren bekam. Weiterhin gibt man als Einflüsse u.a. HIM und EVANESCENCE an und weiterhin passt der Vergleich überhaupt nicht. Vielmehr hört man auf Songs wie etwa „Seelenlandschaft“ sowohl bei den Riffs als auch bei der Piano-Melodie deutlich einen PARADISE LOST-Einschlag heraus. Dass Sängerin Katrin nicht über das Potenzial einer Anneke van Giersbergen (THE GATHERING) oder einer Cristina Scabbia (LACUNA COIL) verfügt, wurde schon auf dem Vorgänger deutlich. Umso verwunderlicher ist daher, dass man sich nicht auf die Stärken der jungen Frontfrau besinnt. Die liegen nämlich nicht in den sanft und leicht säuselnd dargebotenen Worten, sondern kommen zur Geltung, wenn sie gegen Daniels wuchtige Riffs die Stimme erheben muss. Diesen Unterschied machen z.B. „In Gedanken“ oder auch der Titeltrack sehr deutlich. Letzterer ist dann auch gleich der beste Track des neuen Demos, wagt sich doch hier auch mal Gitarrist und Bandchef Daniel aus der Lethargie der tausendfach gespielten Schülerband-Riffs und realisiert scheinbar, dass eine Gitarre ein Führungsinstrument darstellen kann und muss. Auch Drummer Alex kommt hier endlich mal aus sich raus und unterlegt den Song mit nem gelungenen Groove. Auch der vielseitige 7minüter „Gemeinsam Einsam“ belegt, dass sich FROZEN MEMORY einfach nur mehr trauen müssen, um einen anständigen Song hinzubekommen.

So bleibt am Ende doch noch ein Funken Hoffnung, dass diese junge deutsche Band ihre Grenzen doch noch nicht erreicht hat. Ob sie allerdings das Potenzial hat, sich wirklich weiter nach oben zu arbeiten, muss ich dennoch sehr bezweifeln. Denn dazu ist das Songwriting über weite Strecken einfach zu einfalls- und mutlos. Deswegen rate ich den Fünfen einfach, dass sie dort weitermachen, wo sie mit den letzten beiden Songs von „Into Infinity“ aufgehört haben und dann lasse ich mich von dem Resultat gerne überzeugen.

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