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FURIOUS FEW - s/t

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FURIOUS FEW
Artist FURIOUS FEW
Title s/t
Homepage FURIOUS FEW
Label FURIOUS FEW
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

Joshua Murphy, Spike Rogers und Connor Fitzgerald sind die Köpfe hinter der 2015 gegründeten Kapelle FURIOUS FEW. Sein selbstbetiteltes Debüt hat das Trio in drei Sessions live aufgenommen. So live, dass man sogar das Knarren der Dielen hört.

Delbiges allerdings nur kurz beim eher nachdenklichen „Lines“, ansonsten stehen Blues, Soul und groovender Rock’n’Roll – oder wie die Band sagt: Rock’n’Roll Soul – im Mittelpunkt und professionell produziert ist der Erstling auch. Dass die Herren zudem mit viel Herzblut bei der Sache sind, beweist schon der temperamentvolle Opener „Hail Mary“ und auch mit dem nachfolgenden „Purity Gone“ lassen die Australier mit Wohnsitz in Berlin nichts anbrennen. Etwas weniger flott, aber deshalb nicht minder eindringlich übernimmt mein Favorit „A Tale of Two“ und auch „The Devil Makes Five“ weiß mit abwechslungsreichen, geheimnisumwobenen Tonfolgen zu fesseln. Gleiches gilt für „A Bad Love“, das immer mehr Raum einnimmt und sich schließlich im Hirn festbeißt. Dank „The Quarters“ stehen erneut Highspeed und bluesgetränkter Rock’n’Roll auf dem Programm. Gleiches gilt für „Nothing Again“ und wenn die Aussies mit dem orgeligen „Something Is Broken“ das Finale einläuten, kommt bei mir ein letztes MAL der Gedanke an NICK CAVE auf.

Der Landsmann dürfte mit seinen BAD SEEDS beim Songwriting eine wesentliche Inspiration für FURIOUS FEW gewesen sein, gleichzeitig machen die Jungs aber auch ihr ganz eigenes Ding, das sich hören lassen kann.

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