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GIRL TALK - Feed the Animals

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Artist GIRL TALK
Title Feed the Animals
Homepage GIRL TALK
Label ILLEGAL ART
Veröffentlichung 10.11.2008
Leserbewertung
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7.0/10 (2 Bewertungen)

GIRL TALK machen (macht) uns den RADIOHEAD und geben ihre neueste CD (wer über 10 $ zahlt bekommt nach Erscheinen auch den physischen Tonträger zugeschickt) in die Hände der freien Marktwirtschaft. Wer gar nichts zahlen will, braucht nicht zu zahlen und bekommt die Tracks trotzdem in einer Bitrate von 320k präsentiert. Wer mehr als 5 $ zahlt bekommt einen Seamless Mix der Tracks dazu, also insgesamt ein mehr als faires Angebot.

DJ Greg Gillis versucht also jetzt ebenfalls auf neuen Wegen Geld in die Kasse zu spülen, auf jeden Fall gibt es schon jetzt genug Promo für die vierte Veröffentlichung des Mash-Up-Tausendsassas. Und das Gute ist: Wäre vielleicht gar nicht nötig gewesen, denn auch ohne das ganze Drumherum wird hier die Kunst des Samplens auf eine neue Höhe gebracht. Mr. Gillis nimmt Tracks aus den verschiedensten musikalischen Richtungen und baut diese zu einem neuen Ganzen zusammen. Das bewirkt des Öfteren ein freudiges Lächeln des Widererkennens, ein anderes Mal ein Kopfschütteln ob der Unverfrorenheit des Künstlers. Aber eines steht immer im Vordergrund: Der Spaß an der Sache und unheimliche Mixing- und Production-Skills. Das Ganze funktioniert am Besten am Stück gehört (auch die vom Künstler favorisierte Herangehensweise) und könnte auf kommenden Partys dem auflegenden DJ eine zünftige Auszeit bescheren, denn eines ist sicher: Das Partyvolk wird Amok laufen!

Nehmen wir als Beispiel ganz einfach den Opener „Play your part (Pt.1)“ und hören einmal welche Tracks auseinander genommen wurden: Unter anderem „We´re not gonna take it“ von TWISTED SISTER, „Hunger Strike“ von TEMPLE OF THE DOG und „Nothing compares 2 U“ von Sinead O´Connor (in der hoch gepichten Kirmes-Schlumpf-Disco-Version) finden ein neues Zuhause. Und es geht nahtlos weiter in dem gnadenlos eklektischen Mix: AVRIL LAVIGNE, ROD STEWART, PROCOL HARUMs „A whiter shade of pale“ (mit Hardcore-Rap von LIL JOHN unterlegt), „No Diggity“ knallt auf RADIOHEADs „15 Step“ um Platz für THE BAND / THE STAPLE SINGERS zu machen. ACE OF BASE, BEASTIE BOYS, CAT STEVENS, das berühmte „In the air tonight” Schlagzeug-Break, THE POLICE müssen sich mit BUSTA RHYMES herumschlagen, “Here come the Hotstepper” leitet „Epic“ von FAITH NO MORE ein, GENESIS, JACKSON 5, QUEEN und RIHANNA… und wir sind erst am Ende des vierten Tracks. Der Wahnsinn! Und es folgen noch zehn weitere Tracks, aber das Ganze würde den Rahmen sprengen und ich bin mir sicher: „You got the picture by now!“

Man sieht und hört der Mann hat Geschmack, da sollte man unbedingt zugreifen (und vielleicht den einen oder anderen Dollar spenden). Die nächste Party (und Raterunde) ist auf jeden Fall gesichert (und wann hat man schon METALLICAs One mit Raps unterlegt gehört…).

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