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GLASVEGAS - Euphoric Heartbreak

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Glasvegas-Euphoric-Heartbreak.jpg
Artist GLASVEGAS
Title Euphoric Heartbreak
Homepage GLASVEGAS
Label SMI COL
Veröffentlichung 04.04.2011
Leserbewertung
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Hier ist es mal wieder, das viel beschworene zweite Werk einer hoch gelobten Newcomerband. Die Rede ist dieses Mal von GLASVEGAS, die 2008 ihren internationalen Durchbruch mit ihrem selbstbetitelten Debüt hatten. In Great Britain marschierten die Schotten mit „Glasvegas“ bis auf Platz 2 der Albumcharts und auch hierzulande konnte sich die Scheibe mit Hitsingles wie „Geraldine“ und „Daddy’s Gone“ bis auf Position 33 vorarbeiten. Für „Euphoric Heartbreak“ haben James Allan (Gesang, Gitarre), Rab Allan (Gitarre), Paul Donoghue (Bass) und Jonna Löfgren (Schlagzeug) die Produzenten-Legende Flood (DEPECHE MODE, PLACEBO, EDITORS, U2) ins Boot geholt und versprechen ein Werk voller erhabener Schönheit und hymnischer Pracht.

Große Worte, denen zunächst einmal mit „Pain Pain Never Again“ ein adäquater Opener folgt. Auch „The World Is Yours“ spart nicht an bombastischen Sounds, die erstaunlicherweise aber nicht zu dick aufgetragen wirken. Währenddessen kann „You“ das Niveau nicht ganz halten und schwimmt vielmehr mit dem Strom, ehe „Shine Like Stars“ zurück zum Alternative-Rock der Achtziger führt. Dort verharrt auch „Whatever Hurts Through The Night“ mit melodramatischen Synthieflächen und schmachtendem Gesang, was dann insgesamt des Guten doch zu viel ist und gefährlich Richtung Schlager abdriftet. Überhaupt scheinen GLASVEGAS in der zweiten Hälfte ihre Liebe zur großen Show entdeckt zu haben: „Stronger Than Dirt“ wäre absolut okay, wenn James Allan seinem Gesang nicht so eine penetrant weinerliche Note verpasst hätte. Dabei ist sein schottischer Akzent ja eigentlich durchaus hörenswert… „Dream, Dream Dreaming“ hält sich glücklicherweise diesbezüglich zurück, sticht aber auch sonst nicht wirklich heraus. Dann doch lieber die volle Schmacht-Packung wie bei „I Feel Wrong“, wobei zu viel von dieser Sorte durchaus auch aufs Gemüt gehen kann. Bei der ersten Singleauskopplung „Euphoria, Take My Hand“ musste sogar eine Kirchenorgel Dienst tun, damit Mr. Allan in der gebotenen Dramatik vom ewigen Auf und Ab der Liebe singen kann. Nicht minder emotional schließt sich „Lots Sometimes“ an. Hier gelingt es GLASVEGAS jedoch deutlich besser, Spannung aufzubauen und mit der Musik zu fesseln, bevor „Change“ noch mal alle Register zieht. Reduziert auf ein paar Pianoakkorden, Allans zerbrechlichen Gesang und straight wirkende weibliche Vocals, schlägt das Quartett den Bogen zum Anfang der Platte und lässt seine Hörer einigermaßen ratlos zurück.

Neben vielen schönen Ideen, Melodien und Gesangseinlagen übertreiben es GLASVEGAS einige Male mit der erhabenen Schönheit und hymnischen Pracht. Beides wirkt dann einfach nur aufgesetzt und penetrant. An der einen oder anderen Stelle wäre deshalb weniger mehr gewesen – auch wenn’s bei GLASVEGAS natürlich emotional hoch hergehen muss.

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Glasvegas 'Euphoric Heartbreak' Tracklist
1. Pain Pain Never Again Button MP3 bestellen
2. The World Is Yours Button MP3 bestellen
3. You Button MP3 bestellen
4. Shine Like Stars Button MP3 bestellen
5. Whatever Hurts You Through The Night Button MP3 bestellen
6. Stronger Than Dirt (Homosexuality, Pt. 2) Button MP3 bestellen
7. Dream Dream Dreaming Button MP3 bestellen
8. I Feel Wrong (Homosexuality, Pt. 1) Button MP3 bestellen
9. Euphoria, Take My Hand Button MP3 bestellen
10. Lots Sometimes Button MP3 bestellen
11. Change Button MP3 bestellen
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