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GO MARCH - s/t

VN:F [1.9.22_1171]
GO MARCH
Artist GO MARCH
Title s/t
Homepage GO MARCH
Label UNDAY RECORDS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
10.0/10 (1 Bewertungen)

Neues aus Belgien, genauer gesagt aus Antwerpen, denn dort sind GO MARCH beheimatet. Philipp Weies (Gitarre), Hans de Prins (Synthie) und Antoni Foscez (Drums) machen instrumentale Musik im Stile von MOGWAI meets KRAFTWERK und veröffentlichen mit dem selbstbetitelten Silberling ihr Debüt.

Der Sound mäandert irgendwo zwischen Filmmusik (kein Wunder, immerhin nennen die Herren David Lynch als Einfluss und der hat wahrlich ein Händchen für die musikalischen Untermalungen seiner schrägen Movies), Kraut- und Postrock. Was mit dem Opener „The Ship To Bambi“ zunächst sehr getragen startet, nimmt im Folgenden immer mehr Fahrt auf. Zur Singleauskopplung „Rise“ mit seinen Post-Rock-Grooves gibt es auch entsprechendes Videomaterial, während „Slow Horse“ ähnlich wie „White Lodge“ mit perlenden Synthesizer-Beats gefällt. Als Anspieltipp empfehle ich meinen persönlichen Favoriten „Earthbound“, der weniger stark von piependen Konsolen beeinflusst ist und den Sechssaiter stärker in den Fokus rückt.

Hier und da würde dem Erstling der Belgier ein wenig Gesang durchaus gut zu Gesicht stehen, dass allerdings die Vocals bei GO MARCH und ihrem Erstling wirklich fehlen, kann ich nicht behaupten. Elektronik, Rock und Ambient geben sich vielmehr gekonnt die Hand und schaffen eine ganz eigene, düstere Atmosphäre, in der das eigene Kopfkino problemlos ans Laufen kommt.

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