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GORELORD/ WURDULAK - Drunk, Damned & Decayed (DVD)

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Artist GORELORD/ WURDULAK
Title Drunk, Damned & Decayed (DVD)
Homepage GORELORD/ WURDULAK
Label RED STREAM INC.
Veröffentlichung 16.08.2004
Leserbewertung
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Eine GORELORD/ WURDULAK-Split DVD? Braucht die Welt so ein degeneriertes Produkt? Natürlich, denn abseits des überall zelebrierten Hochglanz Kults existieren noch wahre Underground-Künstler voller Visionen, Perversionen, Aversionen… Dass einige Member beider Bands zu den Lichtgestalten der norwegischen Black Metal Szene gehören ist unbestritten, Namen wie Maniac (MAYHEM) oder Iscariah (IMMORTAL, RIP) sprechen eine deutliche Sprache. Ebenso bekannt ist ihre Vorliebe für Splatterfilme der übelsten Sorte, die Frediablo teilweise sogar selber unter dem Banner „Necrophagia“ vertreibt. Somit dürfte klar sein, dass wir es hier nicht mit der Untermalung eines Kaffeekränzchens zu tun haben, die FSK sollte ihre klebrigen Finger lieber nicht an diese DVD legen.

Doch nun zum Inhalt im einzelnen: Das stilecht satanische Menü erlaubt uns, zwischen den beiden Bands zu wählen oder gleich in die umfangreiche Extras-Section einzusteigen. Die ist eigentlich der Kernpunkt dieses Blutfests, denn ansonsten haben wir nur 2 mal 2 Clips der beiden Bands, als da wären: „Sin Eater“, „Severed Eyes of Possession“ (WURDULAK) sowie „The Stench of Flesh decomposing“ und „Butcher Bob“ der GORELORDs. 4 mal abgrundtief böses Geschreddere mit entsprechenden Visuals – Sex, Drugs und Violence, in leicht experimenteller Ausführung. MTV? No Chance! Nun wäre eine DVD ja reichlich unterbeschäftigt mit 4 Videos, und so hat man eine Menge an Material für zusätzliches Seh-Vergnügen ausgegraben. Trondheimer Studioaufnahmen zum Beispiel, im Grunde ein Haufen zusammenhangsloser Bilder von herumalbernden, fressenden und saufenden Musikern. Das alles ohne großes Gerede, hin und wieder darf Killjoy etwas herumalbern, was er gerne auch mal auf deutsch (?!) tut. Der arme Iscariah wird in besoffenem Zustand Opfer diverser Schändungen, Nahaufnahmen von Körperteilen, die niemand braucht. In einem Wort: Kultig. Dazu kommen ein Kurzfilm, in dessen Verlauf Frediablo und Killjoy ununterbrochen an Gummischwänzen herumspielen, ein Besuch bei der „Musikerlegende“ Björn Prytz, ein halbnacktes Fotoshooting etc. Ein Highlight ist natürlich der komplette Splatterkurzfilm „Butcher Bob“, 30 Minuten lang, 1999 entstanden und von Frediablo produziert. Handlung: Gruppe von Jugendlichen wird im Wald von Hinterwäldlern massakriert, bevor die letzte Überlebende blutigst zurückschlägt. Das Teil besitzt sehr ordentliche Production Values, die hier präsentierte Version ist in norwegisch mit englischen Untertiteln und leider nur mittelmäßiger Bildqualität.

Im Grunde braucht niemand diese DVD, und gerade darum ist sie so witzig. Perfekter Schund, blutig und sinnlos, ohne eine vernünftige Aussage, und in recht mieser technischer Ausführung. Für Liebhaber von Trash, Gore und norwegischem Geprügel also absolute Pflicht und im Internet direkt aus USA beim Label zu bestellen (Code 1-DVD)! Aber lasst euch nicht erwischen…

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the Damned 'Drunk, Damned & Decayed (DVD)' Tracklist
1. Fall
2. I just can't be happy today
3. Plan 9 - channel 7
4. Smash it up
5. Drinking about my baby
6. Looking at you
7. I feel alright
8. Love song
9. Ballroom blitz
10. New rose
11. In a rut
12. Dr. Jekyll and Mr. Hyde
13. Melody lee
14. Medley [Neat Neat Neat / New Rose]
15. Shakin' all over
16. Artist photos (Special Features)
17. Liner notes (Special Features)
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