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GRANDLOOM - 5 Dollar Jam

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Artist GRANDLOOM
Title 5 Dollar Jam
Homepage GRANDLOOM
Label EIGENPRODUKTION
Veröffentlichung 28.05.2013
Leserbewertung
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8.5/10 (6 Bewertungen)

Der Name GRANDLOOM steht für eine 2007 gegründete Stoner/ Psychedelic Band. Und wie man vom Namen her schon ableiten kann, kommen die Jungs aus, nein nicht den Staaten, sondern aus Cottbus. Bestehend aus drei Musikern (Tom an der Gitarre, Hans am Bass und Rischi quält das Schlagzeug) – Moment mal, fehlt da nicht jemand am Mikro? Ja, vorausgesetzt, dass jemand singen würde. Denn genau das wird hier nicht gemacht. Man jammt einfach in schönster Garagenmanier vor sich hin und nimmt beinahe nebenbei diese EP auf.

Das erste Ergebnis dieser „Jam-Session“ nennt sich dann „All In“. Mit ein wenig Wehmut lauscht man den ersten Tönen und fühlt sich etwas an KYUSS erinnert. Und irgendwie wird die Lust, mal wieder „Blues for the red sun“ zu hören, wieder wach. Eingängige Riffs, mal brachial krachend, mal dezenter, dazu ein surrender Bass und das Schlagzeug. Der Spaßfaktor ist definitiv hoch. Das Gleiche gilt auch für „Swamp“. Ein schräger Einstieg an der Gitarre lässt wieder die Gedanken an KYUSS wach werden. Die Jungs rocken einfach drauf los und ich lasse dazu mein Haupthaar kreisen. Der dritte Lärmer auf der CD nennt sich dann „Bring Me The Gubber“. Schneller als seine Vorgänger, aber nicht mit minder viel Spielfreude und vor allem herrlichen schrägen Riffs lassen das Herz eines jeden Stoner-Fans höher schlagen. Den Abschluss macht dann das knapp elfminütige Stück „Paula’s Voodoo Groove“ (der Name sagt schon alles). Zwei Minuten klimpert man zaghaft vor sich hin, um dann kräftig in die Saiten zu hauen und wirklich zu grooven. Zur Mitte des Songs wird’s dann wieder ruhig. Am besten könnte man das wohl mit „Thong Song“ oder „Apothecarius Weight“ der oben bereits mehrfach erwähnten Legende vergleichen. Und was auch auffällt ist, dass man den Gesang nicht wirklich vermisst. Während der über 26 Minuten Spielzeit kommt eigentlich nie Langeweile auf.

An dieser Stelle muss jedoch ganz klar betonen, dass das Album weder innovativ ist, geschweige denn das Genre revolutioniert. Aber ich denke auch nicht, dass die Band das wollte. Spaß steht hier für mich im Vordergrund. Und genau den hatte ich beim Hören. Was will man mehr beim Stoner Rock?

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