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GREGORIAN - The Dark Side

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Gregorian-The-Dark-Side.jpg
Artist GREGORIAN
Title The Dark Side
Homepage GREGORIAN
Label EDEL RECORDS
Veröffentlichung 07.12.2010
Leserbewertung
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8.0/10 (5 Bewertungen)

“Gothic im neuen Gewand”, so die Überschrift zu diesem Projekt, welches auf interessante Art und Weise Musikstile miteinander kreuzt. Und so ganz richtig ist die Headline natürlich nicht, denn die Originale, die hier verwurstet werden, haben nur ganz am Rande etwas mit Gothic zu tun. Aber worum geht es eigentlich? GREGORIAN, die singenden Mönche aus der Neuzeit, haben mit ihren bisherigen Alben („Masters of Chant“) bereits einen enormen finanziellen Erfolg einfahren können, nun versuchen sie sich an Coverversionen aus dem Alternative-Lager. Machen wir uns nichts vor, es geht hier nicht darum, einigen dickbäuchigen Kirchendienern das Kirchenbrot zu finanzieren, hier handelt es sich um echte Profis und echten Kommerz, aber was ist schon dagegen zu sagen, wenn es gut gemacht ist?

Zu den 14 Originalen, die hier verwurstet werden, gehören Acts wie die NINE INCH NAILS, EVANESCENCE, die SISTERS OF MERCY oder THE RASMUS, ein roter Faden ist also nicht zu erkennen, genommen wurde, was Spaß macht und eine schöne Melodie besitzt. Daraus machen die GREGORIANS mystische Chorversionen mit Tenören, Klaviermelodien und Streichern. Hin und wieder wird auch weiblicher Gesang eingesetzt, zu dem beispielsweise Amelia Brightman, die Schwester von Sarah, ihr Scherflein unter dem Pseudonym „Violet“ beiträgt. Ein weiterer bekannter Musiker ist der Drummer Curt Cress, der schon zu seligen NDW-Zeiten als Schlagzeuger von HUBERT KAH mit dabei war. Manche Tracks klingen mit Gitarre und Schlagzeug gar nicht so viel anders als die Urworte. Besonders „Engel“ von RAMMSTEIN ist hier zu nennen, das relativ „hart“ ausfällt. Ein paar Interludes unterbrechen genauso wie eine Variation des Omen-Soundtracks „Ave Satani“ (auch schon mal kongenial von Pattons FANTOMAS umgesetzt) die doch recht weichgespülten Stücke. Schön zwar, aber nach einer Weile auch recht klebrig und daher am besten bei einem guten Glas Rotwein zu genießen.

Diese in London, Hamburg und Tokyo aufgenommene Scheibe ist nicht so gut, wie sie die Promomaschinerie macht, aber auch nicht so schlecht wie sie kalkuliert ist. Schöne Musik für schöne Stunden, woran die doch meistenteils überlegenen Originale natürlich nicht unschuldig sind. Demnächst soll noch eine Rockversion herauskommen, mit den „härtesten“ Songs dieser CD plus ältere Bonustracks. Für aufgeschlossene und mystisch interessierte Gruftfans zu empfehlen!

Tracklist:
Hurt (NINE INCH NAILS)
My immortal (EVANESCENCE)
The four horsemen (APHRODITE’S CHILD)
Unbeliever
Where the wild roses grow (NICK CAVE & KYLIE MINOGUE)
If I Close my eyes forever (LITA FORD & OZZY OSBOURNE)
More (SISTERS OF MERCY)
Uninvited (ALANIS MORISSETTE)
The raven (ALAN PARSON’S PROJECT)
Gregorian anthem
Engel (RAMMSTEIN)
Ave Satani (THE OMEN)
The end (THE DOORS)
In the shadows (THE RASMUS)

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Gregorian 'The Dark Side' Tracklist
1. Ave Satani (The omen)
2. Hurt Button MP3 bestellen
3. My immortal
4. The four horsemen
5. Unbeliever
6. More Button MP3 bestellen
7. Close my eyes forever
8. Gregorian anthem Button MP3 bestellen
9. The raven Button MP3 bestellen
10. Nothing else matters Button MP3 bestellen
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