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HEARTS OF BLACK SCIENCE - Signal

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Hearts-Of-Black-Science-Signal
Artist HEARTS OF BLACK SCIENCE
Title Signal
Homepage HEARTS OF BLACK SCIENCE
Label PROGRESS PRODUCTIONS
Veröffentlichung 20.11.2015
Leserbewertung
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Mögen die Synthies noch lange Strom führen! Dann können Daniel Änghede und Tomas Almgren auch noch weitere zehn Jahre die dunkle Gemeinde mit ihrem Düster-Synthie-Pop beglücken, der es unlängst in der dritten Langspiel-Studio-Auflage namens „Signal“ in die Plattenläden geschafft hat. Das Duo aus dem Großraum Göteborg hat bereits 2006 die erste Konservenkost herausgebracht, war auch in der Zwischenzeit nicht untätig, konnte sich jedoch hierzulande trotzdem noch keine große Bekanntheit erspielen.

Ein Umstand, der sich aufgrund der Nischenstellung vermutlich auch mit den elf Songs auf „Signal“ nicht ändern wird. Dabei ist es überhaupt keine Frage, dass die beiden Herren ihr Handwerk verstehen und deshalb auch einen Silberling abliefern, der sauber produzierten, atmosphärisch dichten Dark Wave präsentiert, mit dem die Achtziger wiederauferstehen. Im Falle des Openers „Faces“ geschieht dies sogar mit gewissen rockigen Ansätzen, während es dank des vollsynthetischen „Protector“ mit viel Melodie auf den Dark-Dancefloor geht. Dort fühlt sich auch das melancholische „Until Morning“ wohl, das vor 30 Jahren wahrscheinlich so manchen Groschenklauber auf den Plan gerufen hätte. Weiter geht’s im Eighties-Modus mit dem hymnischen „Timeless“, bevor das entrückte „Unfolding“ von Chrysta Bell am Mikro begleitet wird. Ein weiterer Gesangsgast ist beim geheimnisvollen „Wolves At The Border“ mit Heike Langhans (von den schwedischen Goth-Metallern DRACONIAN) zu verzeichnen. Außerdem wollen wir die schmachtende Ballade „Falling Away“ nicht unerwähnt lassen und auch der mäandernde Ohrwurm „We Saw the Moon“ zählt unbedingt zu den Anspieltipps des Longplayers, der mit dem instrumentalen Titeltrack „Signal“ mit weitschweifenden Tonfolgen endet.

Im Grunde haben HEARTS OF BLACK SCIENCE mit „Signal“ alles richtig gemacht. Aber so, wie man aus unedlem Metall eben kein Gold machen kann, fehlt es auf der Langrille am aktuellen, frischen Aha-Effekt, der somit auch das Genre-Interesse an den Schweden steigern würde. Da bleibt man dann mitunter doch bei den Originalen wie ULTRAVOX, THE CURE (in ihrer ganz depressiven Phase) oder MY BLOODY VALENTINE. Nichtsdestotrotz lohnt es sich durchaus, HOBS und „Signal“ Gehör zu schenken.

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Hearts of Black Science 'Signal' Tracklist
1. Faces Button MP3 bestellen
2. Protector Button MP3 bestellen
3. Until Morning Button MP3 bestellen
4. Timeless Button MP3 bestellen
5. Unfolding (Feat. Chrysta Bell) Button MP3 bestellen
6. Icon Button MP3 bestellen
7. Waiting
8. Falling Away Button MP3 bestellen
9. Wolves At The Border (Feat. Heike Langhans)
10. We Saw The Moon
11. Signal Button MP3 bestellen
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