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HERRENMAGAZIN - Herrenmagazin vs. Audiolith

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Artist HERRENMAGAZIN
Title Herrenmagazin vs. Audiolith
Homepage HERRENMAGAZIN
Label AUDIOLITH
Leserbewertung
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7.0/10 (3 Bewertungen)

Bereits beim ersten Ton wurde mir etwas… anders. Ob anders negativ oder (natürlich weitaus angenehmer) positiv, darüber bin ich mir immer noch nicht im Klaren. Fakt ist: Es handelt sich hier wirklich um extreme Remixe. Wer elektronische Musik nicht mag, der lässt besser gleich die Finger davon. Vier Bands des Hamburger Labels Audiolith widmen sich den Hits der Herren und kleiden sie in ein neues Gewand.

„Durch diese Nächte“ fiel FRITTENBUDE in die Hände, die für ihren Indie-Techno bekannt sind. Minimal trifft die verträumte Stimme von Deniz Jaspersen. Am Ende formt sich daraus ein komplett neuer Song, der mit dem Original kaum noch etwas zu tun hat außer den Textzeilen, aber dennoch hohes musikalisches Potenzial aufweist. Musikalisch trifft Track 2, „Gold für Eisen“, eher meinen Geschmack. Mit einigen Trance-Elementen macht der Remix ordentlich Stimmung. Der Bass umspielt sanft die für Techno Vocals tatsächlich taugliche Stimme des Herren-Sängers. Die Grundstruktur des Songs wurde beibehalten und auf eine neue, erfrischende Weise umgesetzt! Mitgröhlen kann man nach wie vor und das gefällt. 10 Sterne dafür! Zur Silvesterparty definitiv am Start! „Erinnern“ aus der Feder von Rasmus Engler, finden wir im EGOTRONIC Remix wieder. Trotz der gewagten Synthesizer verliert der Track seine Seele nicht, sondern gewinnt noch an Reiz. Wie auch beim Vorgänger bleibt die Grundstruktur erhalten. Die einzelnen Elemente des Originals wurden durch Bässe und Beatz ersetzt, leicht aufgepeppt und heraus kommt eine Mischung, die in der Technoszene sicher Erfolge verzeichnen könnte. Einzig der THILO MEYER-Tokracks Remix von „Gespenster“ verwehrt den tieferen Sinn. Was ist das? Chill-Out House? Der Track bietet keinen Höhepunkt und kann bestenfalls auf einer Kiffersession seinen Platz finden.

Fazit: Im Grunde eine gelungene Mischung, die für Vielseitigkeit steht und ein Lob an das HERRENMAGAZIN, für den Mut, die Songs einem solchen Wandel zu unterziehen!

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