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HODJA - Halos

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HODJA2
Artist HODJA
Title Halos
Homepage HODJA
Label NOISOLUTION
Leserbewertung
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9.0/10 (1 Bewertungen)

Da sind sie wieder: HODJA! Vor genau 51 Wochen haben sie ihren Erstling „Hodja The Band“ veröffentlicht, jetzt legen Gamiel Stone (Gesang), F.W. Smolls (Drums) und Tenboi Levinson (Gitarre) mit „Halos“ nach. War das Debüt ein Mix aus klassischem Soul, Gospel, Blues und Rock’n’Roll, überrascht der Nachfolger „Halos“ mit so mancher List und Tücke.

Der Titeltrack „Halos“ startet zunächst einmal in einer langsamen Gangart und lässt die bluesigen Tonfolgen ohne Hast und Eile in die Gehörgänge kriechen, bevor „Gazelles“ aufs Tempo drückt und mit knackigen Gitarrenhooks überzeugt. Dank „Cheap Wine“ scheppert es erneut ein wenig heftiger im Soul-Blues-Karton, bevor Gamiel Stone aka Claudius Pratt aka The Angery Man das Mikro beim geheimnisumwitterten „Never Gonna Be Mine“ mit dem Kollegen Levinson teilt und „Other Lovers“ jazzige und funkige Aspekte in den Sound einfließen lässt. Derweil schleicht sich „Before The Rain“ mit reduzierten Mitteln ins Hirn, ehe „Communication“ zur großen Frickelkeule greift und „Broken Engines“ leise Akustikmelodien durch die Boxen schickt. Mit „No Tomorrow“ steht wenig später ein wahres Grummelmonster auf dem Programm, während das versponnene „Every Time You Hang Your Coat“ Smolls Stimme zu Gehör bringt und „Turn Down The Noise“ zum gefühlvoll- entrückten Finale bittet.

Keine Frage, HODJA leben ihre Musik nach wie vor ohne jedes Wenn und Aber. „Halos“ wirkt dabei etwas verspielter als der Vorgänger, was dem Sound noch ein paar zusätzliche Facetten verschafft, die gut zum Gesamtbild passen.

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