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HOLYHELL - s/t

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Artist HOLYHELL
Title s/t
Homepage HOLYHELL
Label MAGIC CIRCLE
Leserbewertung
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HOLYHELL, deren selbstbetiteltes Debütalbum nun endlich vorliegt, haben sich ihr Publikum durch viele Auftritte mit den Kumpels von MANOWAR erspielt. Nun schicken sich die Amis um Sängerin Maria Breon an, mit ihrem ersten (bei einem Label veröffentlichten), dreizehn Songs umfassenden Werk auch die Herzen der CD-Käufer zu erobern. Und das könnte klappen…

Die US-Band spielt typischen, teils epischen Heavy/ Power Metal und lebt zu großen Teilen von der erstklassigen Leistung ihrer Frontfrau, die eine wahre Ausnahmesängerin ist. Vornehmlich agiert sie mit ausgezeichneter Rockröhre, die stilistisch ein wenig an einen weiblichen Ronnie James Dio erinnert und sich somit schon einmal angenehm von all den Metalsängerinnen abhebt, die versuchen wie Operndiven zu klingen. Es scheint keine Facette zu geben, welche die junge Dame nicht beherrscht. Egal ob sie nun gefühlvoll, opulent oder auch kraftvoll-wütend rüberkommen muss, Maria meistert jegliche gesangliche Anforderung mit Bravour!

Doch obwohl Frau Breon die halbe Miete der Band ist, wäre sie aufgeschmissen, würden nicht erstklassige Musiker an ihrer Seite stehen… und würde das Songwriting nicht stimmen. Aber auch hier gehen alle Daumen nach oben! Egal ob düster-metallisch wie „Angel Of Darkness“, balladesk, wie bei der schönen Nummer „The Fall“, die auch von WITHIN TEMPTATION oder den „neuen“ NIGHTWISH stammen könnte, oder auch treibend-hymnisch (der Opener „Wings Of Light)“ – hier sind echte Profis am Werke, die wissen, wie man einen stimmungsvollen Metalsong kreiert. Klar, manchmal wirkt das ganze etwas pathetisch und im positiven Sinne kitschig – aber verdammt, es klingt genial, es klingt schön! That´s Heavy Metal, Dude!

Glaubt mir, die Amerikaner haben eine Vielzahl großartiger Hits auf ihr Debüt, welches zudem auch optisch extrem ansprechend verpackt wurde und in Sachen Produktion keinerlei Wünsche übrig lässt, gepackt, die einem so schnell nicht mehr aus dem Ohr gehen. Die Hitdichte des Werkes ist so hoch, dass ich kaum einen Anspieltipp nennen kann, da es eigentlich ausschließlich tolle Nummern auf dieser CD gibt. Man schafft es, sich von Vorbildern wie BLACK SABBATH, IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST oder NIGHTWISH beeinflussen zu lassen und dennoch auf eine komplett eigenständige Gleichung zu kommen, deren Ergebnis ganz simpel METAL lautet. Wer „normalen“, klassischen Heavy Metal liebt, der sollte hier zugreifen. „Holy Hell“ ist ein nahezu perfektes Stück Musik geworden, das richtiggehend süchtig macht! Kaufen und genießen!

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