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HYPNÖS - Rabble Manifesto

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Artist HYPNÖS
Title Rabble Manifesto
Homepage HYPNÖS
Label MORBID RECORDS
Veröffentlichung 20.06.2005
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Als sich Bruno vor gut 6 Jahren von den Death Metal-Veteranen KRABATHOR verabschiedete, um mit HYPNÖS neu durchzustarten, waren viele Fans mehr als skeptisch. Doch schnell konnte man mit dem Debüt-Hammer “In Blood we trust” seiner renommierten Ex-Band den Rang ablaufen.

Inhaltlich hetzt Bandchef Bruno wie gewohnt gegen alles schlechte auf der Welt: Religion & Kirche, soziale Probleme und natürlich der “geliebte” US-Präsident. Zu jedem Text hat der Sänger/ Basser dann auch noch einige Notizen beigefügt, um die Idee hinter dem jeweiligen Text zu erklären. Ein nettes Schmankerl. Musikalisch gibt’s bei den Tschechen wie gewohnt guten groovigen Death Metal voll auf die 12. Bratende Knüppel-Passagen, groovende Mosparts, zirrende Soli und sägende Gitarren-Riffs, alles ganz in der Tradition des guten alten Mitt-90ger europäischen Death Metals. Als kleine Nettigkeit hat man in mehrere Songs noch Samples (auch deutschsprachige) eingefügt, welche den Unsinn vieler auf dieser Welt getätigten Statements unterstreichen sollen.

Richtig herausstechend sind auf “Rabble Manifesto” zum einen die sehr groovige Cover-Version des TORR-Songs “Firecult” (wobei diese Band vor 20 Jahren wohl außerhalb der Tschechoslowakei kaum einer kannte) und vor allem der sehr persönliche Schluss-Track “At Death’s Door”. Bei letzterem geht es sehr melancholisch und fast doomig zu Werke, und vor allem überrascht Bruno hier mit sehr gelungenen cleanen Vocals. Ein unerwartetes aber auch sehr positives Ende eines mehr als eindrucksvollen Comebacks nach 4 Jahren Pause. Mit der Scheibe melden sich HYPNOS lautstark in der Elite des Euro-Deaths zurück!

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