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IMPIOUS - Hellucinate

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Impious-Hellucinate.jpg
Artist IMPIOUS
Title Hellucinate
Homepage IMPIOUS
Label METAL BLADE
Veröffentlichung 01.12.2004
Leserbewertung
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Da scheint’s Metal Blade ja derzeit wirklich gut zu gehen. Denn mit IMPIOUS bringt nun ein weiteres neues Signing sein Label-Debüt an den Start. Und dem vierten Werk der Schweden tut dieser Label-Wechsel hörbar gut. War bei den Vorgängern noch ein matschiger Sound zu beklagen, so kommt “Hellucinate” durchaus fett aus den Speakern gebrettert. “Gebrettert” ist auch genau das richtige Wort, denn das Quintett knallt dem versierten Hörer eine Death-Metal Granate nach der anderen in die Gehörgänge. Man, sind das coole Riffs, sägender Gitarrensound, wuchtige Drums und richtig schön derb brutale Vocals. Ein durchweg überzeugende Scheibe. Die Songs sind dabei fast immer gleich aufgebaut. Los geht es mit purem Gehämmer und nach einem Drittel pegelt man sich im flotten Midtempo-Bereich ein. Treibende Kraft hinterm dem ganzen ist dabei Drummer Mikael, der mit seinem sehr präzisen und versierten Geknüppel seine Band-Kollegen zur Bestleistung prügelt.

Das einzige Manko dieser Scheibe ist (wie bei so vielen Death-Kapellen), dass sich der Fünfer mit jedem Song in seiner eigenen Monotonie verliert. So fehlt auch diesem Werk deutlich die Abwechslung. Das die Kollegen das eigentlich drauf haben, beweisen sie mit “Toxic Paranoia”, was mit einem SLAYER-Intro beginnt und sich zu einem absoluten Highlight der Scheibe mausert. Da ist alles dabei: Knüppel-Parts, fiese Breaks, Midtempo-Moshparts und ein sirrendes Solo. Mehr davon über alle Songs verteilt und die Platte wäre ein absolutes Jahres-Highlight geworden! Ein weiteres Beispiel, dass die Schweden durchaus vielseitig sein können, wenn sie wollen, ist der letzte Song “Suicide Park”. Dieses Neun Minuten- Epos beginnt sehr langsam und sphärisch mit doomigen Gitarren und einem unheimlichen Film-Sample und breitet sich dann nach und nach mit fetten Riffs in die Gehirnwindungen vor. Ein absoluter Bruch des Album-Konzepts, aber für mich der beste Song, den die Band je gemacht hat…

“Hellucinate” ist ein richtig gutes Album, aber mit mehr etwas mehr Vertrauen in die eigene Courage und das eigene Können und diese Combo könnte zu einer der ganzen Großen werden.

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