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IN FLAMES - Soundtrack to your Escape

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Artist IN FLAMES
Title Soundtrack to your Escape
Homepage IN FLAMES
Label NUCLEAR BLAST
Veröffentlichung 29.03.2004
Leserbewertung
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7.8/10 (14 Bewertungen)

Wenn eine Band an meinem Geburtstag ihre neue CD veröffentlicht, kann sie nicht wirklich schlecht sein. Und wenn sie dann noch IN FLAMES heißt, werden derartige Gedankengänge sofort zur Makulatur. Bereits die Vorabsingle „The Quiet Place“ konnte ungeahnte Erfolge einheimsen: Platz 2 in den schwedischen Single Charts (höchster Einstieg einer „extremen“ Metal Band aller Zeiten) und sogar in Deutschland konnte man die Media Control Single Charts entern. Bei Alben hat man sich ja bereits daran gewöhnt, aber für eine Single ein außerordentlicher Erfolg, Nuclear Blast wird’s freuen. Lassen wir uns das siebte vollständige Alben der Mannen um Anders Fridén mal auf den Prüfstand legen.

Dem Vernehmen nach hat man sich ja eigens eine Villa in Dänemark angemietet, um dort mit dem Produzenten Daniel Bergstrand an den Songs zu tüfteln, wenn das Ergebnis stimmt, warum nicht? Logischerweise lässt der Sound nichts zu wünschen übrig, lediglich die Drums hätte ich mir noch eine Spur aggressiver gewünscht. Dafür weist die Scheibe im allgemeinen einen recht ordentlichen Härtegrad auf, legt im Vergleich zum direkten Vorgänger „Reroute to remain“ eher zu, was die Old School-Fans freuen dürfte. So lassen sich bei einigen schnellen Songs Parallelen zu den Klassikern der Band nicht von der Hand weisen. Dennoch unternimmt man keine Zeitreise in die Vergangenheit, dafür hat man viel zu viele interessante Details eingebaut, welche erst nach mehrmaligem Hören richtig deutlich werden. Die relativ poppige Single enthält sehr schöne melodische Hintergrundspielereien im Refrain, wie man überhaupt konstatieren muss, dass IN FLAMES die Gitarrenhärte gerne mit elektronischen Elementen kontrastieren. Das gelingt besonders gut bei „My Sweet Shadow“, wo das Grundthema erst von den Äxten vorexerziert wird, um dann später von den Keyboards übernommen zu werden. „Dead Alone“ hingegen lebt von der Dynamik zwischen energischer Bridge und dem leicht gebremsten Refrain mit melancholischen Einschlag. Könnte auch eine gute Single abgeben, das Teil. Noch besinnlicher wird es bei „Evil in a Closet“, wo Fridén mit seiner cleanen Stimme den Beweis antritt, dass er in diesem Bereich viel dazu gelernt hat. Auch Track 9, „Boarders and Shading“ fängt wie ein PASSENGER-Stück an, bevor sich die Stimme überschlägt und die Brücke zum Melodic Death Metal geschlagen wird. Man könnte noch weitere Details loben, wie ein paar schräge Solis oder mehrstimmige Refrains, aber ich glaube, der Variantenreichtum ist schon deutlich geworden.

Der Aufwand hat sich gelohnt, IN FLAMES erfinden sich mal wieder selbst, stellen alte und neue Fans zufrieden, klingen modern und doch vertraut. Nach so vielen Jahren sicher keine Selbstverständlichkeit im Musikbusiness. Und so sei nur noch darauf hingewiesen, dass es auch von diesem neuerlichen Highlight 2004 eine Limited Edition geben wird.

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In Flames 'Soundtrack to your Escape' Tracklist
1. F(r)iend
2. The quiet place Button MP3 bestellen
3. Dead alone
4. Touch of red
5. Like you better dead
6. My sweet shadow
7. Evil in a closet
8. In search for I
9. Borders & shading
10. Superhero of the computer rage
11. Dial 595-escape
12. Bottled Button MP3 bestellen
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