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INGURGITATING OBLIVION - Voyage towards Abhorrence

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Ingurgitating-Oblivion-Voyage.jpg
Artist INGURGITATING OBLIVION
Title Voyage towards Abhorrence
Homepage INGURGITATING OBLIVION
Label UNMATCHED BRUTALITY
Veröffentlichung 01.10.2006
Leserbewertung
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Man nennt es nicht mehr Cross-Over, aber das ist es natürlich trotzdem: Industrial Death, Black Death, Grind Death, Folk Death, ja sogar Melodic Death, Progressive Death und einige Pop Death Varianten haben sich in den letzten Jahren auf den Markt geschlichen und das Präfix „Death“ (das eigentlich nur in Verbindung mit dem Postfix „Metal“ funktionierte) ordentlich verwässert.

Damit ist jetzt Schluss. INGURGITATING OBLIVION sind sicher nicht die einzige Formation, welche der alten Schule huldigt, aber sicherlich eine der konsequentesten. Sogar auf atmosphärische Samples und kleine instrumentale Interludes hat man verzichtet und sich stattdessen ganz auf die Wucht und den Fluss dieser sieben Höllenfahrten (plus eines kurzen Intros) verlassen. Da darf die Double trappeln und schmatzen, als sei sie mit der Kopfhaut sündiger Seelen bespannt, der Bass die Tiefe bis zu den unheiligen Toren am Mittelpunkt der Erde ausloten und die Gitarren furchteinflößende, bullige Riffs abfeuern. An anderer Stelle beweist die Band dann wiederum eindrucksvoll, dass sie sich auch in den sumpfigen, schleppenden Gefilden bestens zurechtfindet und streut mikroskopisch kurze Verschnaufpausen ein, nur um das Tempo direkt wieder anzuziehen. Technisch ist man gewiss auf der Höhe der Zeit und die Blast-Beat-Orgien von Schlagzeuger Florian Neumeyer stehen denen seiner weitaus berühmteren, zumeist amerikanischen Kollegen in nichts nach. Doch ist das eben nicht alles: Aus den Fluten und Strudeln aus Gewalt tauchen immer wieder Inseln aus erkennbaren Strukturen auf und die Texte werfen interessante philosophische Fragen auf: „Doest thine masturbation by stygian shores bring relief?“ – tja, wer mag das schon mit Sicherheit beantworten?

Eine dankenswert unprätentiöse Scheibe, eine zeitlose dazu. An Death Rap, Klassik Death, Death Gabba und Death Schlager dürfen sich andere vergehen, die Liebhaber von einfachem, echten und urigem Death Metal greifen einfach hier zu.

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Ingurgitating Oblivion 'Voyage towards Abhorrence' Tracklist
1. Unfolding
2. Spiralling out of the world
3. Veil of perception
4. Nothingness
5. Poetry of the flesh
6. Towards the flickering light
7. Waters of Rebirth
8. Imprecations
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