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INMORIA - A Farewell To Nothing – The Diary Part I

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Artist INMORIA
Title A Farewell To Nothing – The Diary Part I
Homepage INMORIA
Label ROCK IT UP RECORDS
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Leider veredelt Charles Rytkönen (MORGANA LEFAY) ja den INMORIA-Sound nicht mehr vokalisch, wie seinerzeit noch den grandiosen Erstling “Invisible Wounds” (2009). Mit Sören Nico Adamsen von ARTILLERY hat man allerdings für das zweite Werk ebenfalls einen Klasse-Mann am Mikro, der hier gar noch wesentlich variabler singt als bei seiner Hauptband. Weniger thrashig, mehr Power Metal-lastig und deutlich düsterer und dramatischer, so dass der Wechsel nicht so schwer ins Gewicht fällt. Rytkönen agiert dennoch in einer eigenen Liga und ist für diesen episch-dramatisch, düsteren Power Metal einfach wie geschaffen. Nicht umsonst zählen alle MORGANA LEFAY-Werke zum großartigsten, was in dem Bereich je veröffentlicht wurde! INMORIA führen aber das Erbe der derzeit wieder mal auf Eis liegenden Band (?) machtvoll fort und schließen nahtlos an das Debut an.

Opulenter, düsterer, schwerer Power Metal mit mächtig, leicht thrashigem Dampf im Gebälk ertönt auch diesmal auf völlig einzigartige Weise! Man flöße sich nur mal Granaten wie “Blinded”, das hittige “Mirror”, das schiebende “In my Dreams” oder das furztrocken thrashende “Just another Lie” ein und infiziere sich mit dem INMORIA/ MORGANA LEFAY-Virus. Die teils sehr düsteren Keys setzen dem Ganzen die morbide Krone auf, man höre dazu vor allem den episch-dunklen Beginn von “The Silence within Me”, der glatt an mächtige SAVATAGE denken lässt – ganz großes Kino! Die Bombast-Götter ruft man mit dem abschließenden Gänsehaut-Bombast-Balladenhammer “Why” nochmals auf den Plan, veredelt mit tollem Frauengesang. Das wird aber leider wohl auch wieder einmal von der großen Masse unentdeckt bleiben, damit hatten ja schon MORGANA LEFAY immer zu kämpfen. Vielleicht müsste man einfach mal öfter aufs Gaspedal treten, wie im thrashigen “My Last Farewell” mit seinem unnachahmlichen Riffing. Auch “Save Me” lässt‘s ordentlich krachen und ARTILLERY-Fans sollten hier unbedingt mal beide Ohren reinhalten!

12 Knallertrax ohne Ausfallzeiten, die einfach nur ein Prädikat verdienen: Weltklasse! Die eingeschworene Fangemeinde greift trotz Rytkönens Fehlen umgehend zu und vielleicht merken die Konsum-Metaller ja doch nochmal, welch einzigartige Truppe ihnen da bisher entgangen ist! KAUFEN!!!

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