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INSIGNIUM - In die Abgründe

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Artist INSIGNIUM
Title In die Abgründe
Homepage INSIGNIUM
Label BLACK ATTAKK
Veröffentlichung 17.02.2005
Leserbewertung
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Fünf Jahre sind seit der Veröffentlichung der Demo-CD dieser Hagener Band ins Land gegangen. Mit einem neuen Line-Up und einem Label-Deal sind die Chefs Apollyon (nein, nicht der von AURA NOIR) und Shogoth wieder zurück.

Und die Wartezeit hat sich gelohnt, denn INSIGNIUM klingen auf ihrem Debüt nun viel gefestigter und selbstbewusster als noch auf “Insignia Risen”. Nun könnte man die Mucke des Quartetts schnell als Black Metal abtun. Klar ist die Musik grundsätzlich auch diesem Genre zuzuordnen. Doch INSIGNIUM schaffen es eindrucksvoll alle Spielarten des Schwarzheim-Genres zu integrieren. So könnte “Emotional Suicide” auch von DARK FUNERAL sein, die “Moorleiche” hätte IMMORTAL gut gestanden (wobei der gesamte Gitarrensound etwas an diese Combo erinnert) und bei “Vulva Stellaris” standen SATYRICON Pate. Einen wirklich gelungenen Abschluss stellt dann das Titelstück dar. Bei “In die Abgründe” wird in 13 Minuten das gesamte Album nochmals zusammengefasst und beide Sänger (sowohl Apyllon als auch Shogoth strapazieren auf allen Songs ihre Stimmbänder) holen noch mal alles aus sich raus. Diese Mischung funktionierte ja schon bei den deutschen Vorzeige-Bösewichtern von NAGELFAR äußerst gut, wobei INSIGNIUM alles andere als eine Kopie ihrer Landsmänner sind.

Besonders auffällig ist der zwar nicht unbedingt wuchtigste, aber dennoch amtliche und differenzierte Sound des Albums. Denn hier muss man erwähnen, dass die Songs schon vor gut einem Jahr (also Monate bevor der Label-Deal klar war) in Eigenregie im heimischen K-Sound-Studio aufgenommen wurden und so das ganze Werk als eine Art Eigenproduktion bezeichnet werden darf. Auch die Spielzeit bringt es auf, für Extrem-Metal-Verhältnisse, beachtliche 53 Minuten. Würden INSIGNIUM nicht auf Deutsch singen, würde man sie locker sofort in die dritte Generation der norwegischen Black Metal-Riege einordnen. Weiter so!

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Insignium 'In die Abgründe' Tracklist
1. Moorleiche
2. Der alte Kämpe
3. Emotional suicide
4. Bunkerkrieg
5. Gefistet
6. Der Brief
7. Bulva stellaris
8. In die Abgründe
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