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JIMMY SOMERVILLE - Home Again

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Artist JIMMY SOMERVILLE
Title Home Again
Homepage JIMMY SOMERVILLE
Label BMG
Veröffentlichung 14.02.2005
Leserbewertung
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Er ist zurück. Der Junge, der in den 80ern mit BRONSKI BEAT erste Erfolge feierte und mit den COMMUNARDS so richtig die Charts stürmte. Seit Anfang der 90er ist Jimmy als Solokünstler unterwegs. Nach vier Alben und der obligatorischen Best Of erscheint jetzt sein neuester Streich. Um auf Nummer sicher zu gehen, versammelte der gebürtige Glasgower eine illustre Schar europäischer Dance und Trance Acts um sich. So werkelten z.B. Mauro Picotto (ital. DJ und Remixer), Rolf Elmer (ein Part von JAM & SPOON) oder auch Tillman Uhrmacher (kennt noch jemand den Nr.1 Hit “Das Omen” von MYSTERIOUS ARTS? – Er war mitverantwortlich) an den einzelnen Songs.

Gleich der Opener “Could it be Love” macht klar: dies ist ein Pop Album. Jimmys unverwechselbare Falsettstimme eingebettet in straighte Dancebeats. Ein klarer Fall für die Tanzflächen. Und das setzt sich im ersten Teil des Silberlings fort. Stücke wie der Soul Klassiker “Ain`t no Mountain high enough” oder “Come on” gehen sofort ins Ohr. Zu letzterem Titel schrieb ROSENSTOLZ Member Peter Plate die Musik und arbeitete am Text mit. Überraschung dann bei “I will always be around”. Dort kommt richtiges Reggae-Feeling rüber. Dass der Brite ein Faible für Coverversionen hat und mit “To Love Somebody” von den BEE GEES und mit “Don`t leave me this Way” sehr erfolgreich war, ist bekannt. Aber mit der Nummer “But not Tonight” von DEPECHE MODE hat er leider einen Fehlgriff getan. Das düstere und melancholische, wofür die seinerzeit noch vier Engländer bekannt sind, hat man völlig ausgeblendet. Stattdessen verunstalten Beats den Song. Einzig die Stimme von Herrn SOMERVILLE gibt die dunkle Faszination wieder. Das ist aber nun mal seine Interpretation und meiner Meinung nach der einzige Ausrutscher auf der Scheibe. Gefühlvoll mit Breakbeats und Jimmys überlagerten Gesangsspuren (während er noch den Text singt, setzt schon der Refrain ein) geht es bei “Amnesia” zur Sache. Genauso gelungen ist die Ballade “Stay”. Gerade hier ist zu hören, wie der Mann mit seiner Stimme arbeitet. Diese beiden Tracks gehören ab sofort zu meinen Lieblingstücken.

Mit diesem Album ist JIMMY SOMERVILLE ein richtig gutes Comeback gelungen. Man fühlt sich sofort wieder heimisch in den 80ern, das liegt zum Großteil an seiner markanten Stimme. Die Sounds sind aber viel moderner und up to date. Meiner Meinung nach klingt dieses Album elektronischer als seine Vorgänger. Nach mehrmaligen Hören entdeckt man immer wieder neue Facetten und elektronische Spielereien. Die Fans werden “Home Again” lieben, nur in Zeiten von Handy-Klingeltönen und Schnappi-Müll wird es schwer sein, neue Hörer zu gewinnen. Fehlt nur noch die Tour zum Album. Das wird doch wohl zu machen sein.

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Jimmy Somerville 'Home Again' Tracklist
1. Could It Be Love
2. Under A Lover's Sky
3. Come On
4. It Still Hurts
5. So Good Button MP3 bestellen
6. Burn
7. Ain't No Mountain High Enough
8. I Will Always Be Around
9. But Not Tonight
10. Amnesia
11. Home Again
12. What's Your Game?
13. Selfish Days
14. Stay
15. Sing It To Your Heart
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