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JON OLIVA’S PAIN - Maniacal Renderings

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Jon-Olivas-Pain-Maniacal-Renderings.jpg
Artist JON OLIVA’S PAIN
Title Maniacal Renderings
Homepage JON OLIVA’S PAIN
Label AFM RECORDS
Veröffentlichung 01.09.2006
Leserbewertung
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Der Mountain-King bedarf wohl keiner Vorstellung mehr. Jeder, der ihn nicht kennt, kann sich gleich einbuddeln lassen und muss täglich MANOWAR hören! Da wir das aber niemandem ernsthaft zumuten können, dürfen sich alle freuen, die SAVATAGE seit Jahren hinterher trauern. Zwar gibt es ja wohl noch Abschiedskonzerte dieser unvergleichlich einmaligen Combo, aber das wird es dann wohl endgültig gewesen sein. Für die Legionen an Sava-Jüngern geht’s aber immerhin mit JON OLIVA’S PAIN weiter.

Und was der mit seiner Bande auf dem zweiten Album verzapft, bringt einem einfach nur das selige Leuchten wie bei einer Sava-Scheibe zurück in die Augen! Schon der Opener (und Quasi-Hommage an den eigenen 87er-Monumentalhammer „Hall of the Mountain King“) “Through the Eyes of the King“ entführt einen aufs Vorzüglichste in das Oliva-Universum. Knackiger Bombast Metal wie er im Buche steht. Mit einer Produktion, die denen der letzten SAVATAGE-Werke in nichts nachsteht! Das folgende „Maniacal Renderings“ erinnert dann phasenweise an große QUEEN-Klamotten und erreicht fast die 8-Minutenmarke. Damit knüpft Jon, nicht zum letzten Mal, an glorreiche „Streets“-Zeiten an, ohne sich jedoch Selbst zu kopieren. Dafür ist der Mann einfach ein zu begnadeter Musiker. Die Gitarristen Shane French und Matt LaPorte lassen gar den unvergleichlichen Criss Oliva aufleben und ziehen sich mehr als achtbar aus der Affäre! Auch die Stimme von Jon scheint wieder voll auf dem Damm zu sein, singt er doch mit einer Brillanz wie zuletzt vor 16 Jahren, inkl. aller Höhen und Schreie! Ganz groß auch die Mehrfach-Chöre und Kanons in „Playing God“! „Timeless Flight“ dagegen lässt QUEEN und Freddy wieder auferstehen, riesig. Damit es nicht permanent proggig und bombastisch zugeht, gibt es auch einige recht harte Songs, wie „Time to Die“ oder das fast schon an „White Witch“ („Hall of the Mountain King“) erinnernde „Push it to the Limit“, welches beinahe NEVERMORE-Härte erreicht!

Dieses Masterpiece reiht sich bei den Sava-Klassikern „Gutter Ballet“ und „Streets“ ein, kann deren überirdisches Niveau gar halten! Und schlägt das wahrlich nicht schwache 2004er-Debüt um Längen. Eine Stunde anspruchsvollster Bombast Power Metal wird hier zelebriert und es gibt absolut keinen Grund, SAVATAGE hinterher zutrauern, solange der Mountain-King solche Überflieger-Alben raushaut!

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Jon Oliva's Pain 'Maniacal Renderings' Tracklist
1. Through the eyes of the king
2. Manical renderings
3. The evil beside you
4. Time to die
5. The answer
6. Push it to the limit
7. Who's playing God
8. Timeless flight
9. Holes
10. End times
11. Still I pray for you now
12. Reality's fool
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